Diese WhatsApp-Funktion kennt fast niemand

Nutzer können bei WhatsApp seit Beginn des Jahres Nachrichten nur noch an bis zu fünf Personen gleichzeitig weiterleiten. Damit will der Messenger der Verbreitung von Fake News den Kampf ansagen. Aber WhatsApp bietet eine fast geheime und praktische Funktion, mit der sich diese Begrenzung umgehen lässt.
WhatsApp-Broadcast-Listen nennt sich eine hilfreiche Messenger-Funktion
Mit dem praktischen Feature lassen sich Nachrichten an bis zu 256 Kontakte gleichzeitig verschicken
Wie Sie die Funktion nutzen und was Sie beachten müssen: Erfahren Sie hier
Broadcast-Funktion: Nachrichten an viele Kontakte schicken
Seit Mitte Januar 2019 wurde die Weiterleiten-Funktion von WhatsApp eingeschränkt, um die Verbreitung von Spam zu verringern. Möchten Sie dennoch eine Nachricht an viele Kontakte weiterleiten, so können Sie dafür die Broadcast-Funktion nutzen und so die eingeschränkte Weiterleiten-Funktion umgehen.
Erstellen Sie eine neue Broadcast-Liste mit den gewünschten Kontakten.
Öffnen Sie den neu erstellten Broadcast-Chat und fügen Sie die Nachricht ein, die Sie weiterleiten möchten. Diese können Sie einfach aus dem ursprünglichen Chat kopieren und hier einfügen.
Sobald Sie die Nachricht senden, wird sie an alle ausgewählten Kontakte geschickt.
Nachrichten an mehrere Kontakte schicken
So funktioniert es:
Tippen Sie in WhatsApp auf den Reiter Chats.
Auf dem iPhone wählen Sie links oben Broadcast Listen. Anschließend tippen Sie unten auf Neue Liste. Bei Android-Geräten tippen Sie oben rechts auf die drei Punkte und anschließend auf "Neuer Broadcast".
Fügen Sie die Kontakte, die in der Broadcast-Liste enthalten sein sollen, über das Plus-Symbol hinzu.
Sobald Sie mindestens zwei Kontakte hinzugefügt haben, können Sie rechts oben auf Erstellen tippen.
WhatsApp will Verbreitung von Falschnachrichten bekämpfen
Hintergrund: WhatsApp schränkt im Kampf gegen die Verbreitung von Falschmeldungen die Weiterleitung von Nachrichten weltweit ein. Nach einer Test-Phase können Nutzer nun Nachrichten generell nur noch an einen beschränkten Kreis von fünf Empfängern weiterleiten. Zuvor konnten Nachrichten an bis zu 20 Chat-Teilnehmer verschickt werden.
Mit der Einschränkung der Nutzungsmöglichkeiten reagiert der Facebook-Konzern unter anderem auf Vorfälle in Indien, wo die neuen Regeln bereits seit einer Weile getestet wurden.
Dort war es im vergangenen Jahr zu einer ganzen Reihe von Lynchmorden gekommen. Auslöser waren jeweils per WhatsApp verschickte Falschnachrichten. Über WhatsApp massenweise verbreitete Fake News wurden allerdings auch in Brasilienwährend der Wahlen im Oktober beklagt.
Was Sie über WhatsApp noch wissen sollten
Aber letztlich ist das nur eine Funktion des Messengers. Nicht alle kennen die Möglichkeiten die WhatsApp bietet. Hier erfahren Sie fünf weitere geheime Funktionen, die das Leben mit dem Messenger einfacher machen. Auch gut zu wissen ist, welche Regeln Sie als Nutzer befolgen müssen, damit WhatsApp Ihnen nicht das Konoto sperrt.
Zudem wird WhatsApp weiterentwickelt - nicht immer zur Freude der Nutzer: WhatsApp hat erst vor Kurzem offiziell bestätigt, dass es bald Werbunggeben wird.

iOS 13 & Co.: Apple streicht Support für Altgeräte zusammen

Künftig läuft das aktuelle Mobilbetriebssystem nicht mehr auf dem iPhone 6. Auch andere Geräte werden mit neuem iOS, iPadOS und macOS zum Alteisen.
Apple hat nun mitgeteilt, welche Hardwarevoraussetzungen sein nächstes Mobilbetriebssystem haben wird. iOS 13 läuft demnach nicht mehr auf allen Geräten, die iOS 12 unterstützt haben. Beim iPhone muss es mindestens ein iPhone 6s sein, 6 und 6 Plus werden nicht mehr supportet.
Das iPhone 5s ist ebenfalls nicht zu iOS 13 kompatibel – dafür bleibt es trotz anderslautender Gerüchte dabei, dass man das iPhone SE auf die neueste Betriebssystemversion upgraden kann. Die sonstigen iOS-13-iPhones sind 6s Plus, 7, 7 Plus, 8, 8 Plus, X, XR, XS und XS Max
Beim iPad touch war es höchste Eisenbahn
Beim iPod touch streicht Apple den Support für alle älteren Modelle. Nur der gerade erst veröffentlichte iPod touch der siebten Generation kommt mit iOS 13 zurecht. Die nun unter dem Namen iPadOS 13 firmierende iOS-13-Variante für das iPad bedingt mindestens ein iPad Air 2, ein iPad mini 4, ein iPad der fünften Generation oder ein iPad Pro mit 9,7, 10,5, 11 oder 12,9 Zoll.
Auch zur Geräteunterstützung bei watchOS 6 hat Apple Angaben gemacht. Hier werden alle Modelle der Computeruhr Apple Watch abgedeckt, die nicht das Urmodell sind – also Series 1, 2, 3 und 4. Das ist lobenswert, allerdings muss sich zeigen, wie performant das System auf älteren Geräten sein wird.
Was ist mit macOS Catalina?
macOS 10.15 alias Catalina scheint, so zumindest auf den ersten Blick, dagegen keine Unterschiede zu macOS 10.14 alias Mojave aufzuweisen, was die Geräteunterstützung anbetrifft. Beim MacBook muss es mindestens ein 2015er Modell sein, beim iMac, MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini geht nichts unter Jahrgang 2012. Alle iMac Pros werden Catalina nutzen können, ebenso alle Mac Pros seit 2013 (ergo: die "Trashcan"-Geräte).
Alle neuen Apple-Betriebssysteme sind im Herbst zu erwarten – vermutlich im September und im Oktober, da Apple oft iOS vor macOS publiziert.

Ryzen 3000 mit hohen Taktraten und niedrigen Latenzen

AMDs Zen-2-Prozessoren sollen gut übertaktbar und aktuellen Intel-CPUs überlegen sein - Benchmark eines möglichen Ryzen 9 3900X mit 4,6 GHz Allcore und DDR4-4000 (CL18) aufgetaucht.
AMDs Ryzen 3000-Prozessoren sollen auf 4,5 GHz übertaktbar sein - und das bei nur 1,35V und auf allen Kernen. So zumindest berichtet es Wccftech in Berufung auf Reddit.
Ein via Twitter geleakter AIDA64-Screenshot scheint das zu bestätigen und geht sogar noch weiter - demnach läuft der Ryzen 9 3900X mit 4,6 GHz Allcore und bindet dabei DDR4-RAM mit 4000 MHz und CL18 (Timing) an.
Die Information zum Übertaktungspotential der Ryzen-3000-Prozessoren stammen aus einem AMD-Subreddit, sind sehr umfangreich und beruhen auf Testläufen und Erfahrungen, die von vermeintlichen Experten und Besitzern sogenannter Test-Samples in den letzten Tagen zusammengetragen wurden. Ein Reddit-User fasst den gesamten Post-Verlauf so zusammen:
4,8 GHz (OC) auf allen Kernen möglich (allerdings werden dafür mehr als 1,35V nötig sein)
4,4 GHz (Ryzen 3000) entsprechen ungefähr der Performance eines Intel i9-9900K bei 5 GHz
5 GHz möglich, aber vorerst nur auf einem Kern
5 GHz auf allen Kernen derzeit kaum machbar
1,35 V bei 4,5 GHz Allcore
Mit 1,35V an Intel vorbei?
5 GHz Multicore-Load scheinen mit Ryzen 3000 (Codename Matisse) aktuell noch nicht realisierbar und auch nicht notwendig zu sein, denn AMDs 4,4 GHz sollen dank einer 15prozentigen Steigerung der Performance pro Takt (Instructions per Cycle, IPC) gegenüber Ryzen 2000 derzeit mit Intels 5 GHz 9900K vergleichbar sein - zumindest in Cinebench.
Mit den postulierten 4,5 GHz (OC) auf allen Kernen, bei einer Spannung von lediglich 1,35V sollen die Ryzen-3000-CPUs ihren Intel-Pendants sogar überlegen sein.
Der Autor der Zusammenfassung verweist aber auch auf schlechte Arbeitsspeicher-Timings in Zusammenhang mit hohen Taktraten bei Overclocking - er spricht von CL20 bis CL24.
Es ist allerdings nicht klar, welche CPUs die User des Reddit-Forums für ihre Übertaktungsversuche verwendet haben. Gerade frühe Samples können sich je nach Stepping gravierend von neueren Versionen unterscheiden und enstprechend unterschiedliche (schlechtere) Ergebnisse liefern.
Ein weiterer Leak kommt zu einem ganz anderen Schluss. Auf dem Screenshot des AIDA64 Cache- und Memory-Benchmarks wird ein AMD-12-Kern-Prozessor angegeben, der mit einem AMD Matisse IMC(Integrated Memory Controller) ausgestattet ist - es sollte sich daher um den von AMD auf der Computex angekündigten Ryzen 9 3900X handeln.
Zudem soll es sich bei der abgebildeten CPU um ein B0-Stepping handeln - Steppings werden alphanumerisch sortiert (A0 = früheste Version, A1, B0, usw.).
Ryzen 9 3900X mit 4,6 GHz und DDR4-4000
Der Ryzen 9 3900X soll laut dem integrierten Speicher-Benchmark mit 4,6 GHz Multi-Core-Takt (AMD gibt 3,8/4,6 GHz an, Turbo aber nur auf einem Kern) arbeiten und gleichzeitig Dual-Channel-DDR4 mit 4000 MHz und einer CAS(colums access strobe)-latency (CL) von 18 unterstützen - der Wert gibt an, wie viele Taktzyklen (bei CL18 sind das 18 Zyklen) der Speicher benötigt, um Daten bereitzustellen.
Im Allgemeinen gilt daher, dass ein höherer CL-Wert ein schlechteres Timing bedeutet. Entscheidend ist aber die Kombination aus Taktzyklen (CAS-Latenz, CL) und der Dauer eines Zyklus. Der numerische CL-Wert lässt daher nur bedingt Rückschlüsse auf die Performance zu.
Mit der Formel: (2 x Timing) / Geschwindigkeit in MHz kann man die Timings aber sehr leicht selbst berechnen - korrekterweise müsste man noch mit 10 hoch -6 multiplizieren, allerdings reicht es zu wissen, dass das Ergebnis nach dem Komma das Speichertiming in Nanosekunden (ns) angibt (z.B. 0,0094 = 9,4 ns).
Die Gesamtlatenz des Arbeitsspeichers ist aber größer und setzt sich aus verschiedenen Werten (CAS, tRP, Sicherung) zusammen - diese werden schlicht addiert. Dazu kommen noch Verzögerungen im System.
Neuer Speichercontroller für niedrige Latenzen?
Aktuelle Systeme (CPU + RAM) haben in der Regel eine Latenz von etwa 60ns bis 70ns - AIDA64 gibt das beste System mit 55,2ns an. Auf dem Screenshot für den vermeintlichen Ryzen 9 3900X ist ein Verzögerungswert für den Speicher von 39,6ns angeben. Das erscheint sehr schnell.
AMD scheint aber den Speichercontroller (IMC) der Ryzen-3000-Prozessoren gegenüber seinen Vorgängern signifikant verbessert zu haben - Ryzen 2000 unterstütze bislang offiziell DDR4-2933 (ohne OC), Zen 2 soll DDR-3200 ansteuern können.
Laut den Angaben der Board-Hersteller sind mit entprechenden XMP-fähigen DDR4-Modulen auf X570-Platinen aber auch Taktraten bis zu 4400 MHz (OC) und mehr erreichbar.

Windows Mai 2019 Update: Warum Sie mit dem Update warten sollten

Diesmal nutzte Microsoft den Überraschungseffekt: Ohne große Ankündigung wurden plötzlich die ISO-Dateien für das Windows 10 Mai 2019 Update auf die Server geladen, es folgten Media Creation Tool und Update Assistent. Für Windows-Fans heißt das schnell zuschlagen und das Update installieren, wenn sie es nicht ohnehin schon nutzen. Privat warte ich mit dem Umstieg und das sollten Sie auch tun. So kommen Sie sicher auf das nächste Windows. Was alles neu ist im Mai-Update, zeigen wir Ihnen im Video.
Microsoft hat ohne große vorherige Ankündigung das Windows 10 Mai 2019 Update veröffentlicht. Wer es einspielt, kriegt faktisch ein neues Windows, auch wenn man das danach nicht gleich sieht. Die Probleme mit den letzten großen Windows-Updates sollten aber für alle Nutzer Warnung genug sein. Häufig fragen Leser nicht danach, wie sie möglichst schnell auf das nächste Windows 10 kommen, sondern wie sie die Update-Probleme vermeiden können. Da gibt es einen einfachen Tipp: Warten Sie mit dem Mai Update.
Die richtige Wartezeit bei Updates
Es gibt ein paar Windows-Gesetze, die wohl ewig gelten. Dazu gehört zum Beispiel "Reboot tut gut" oder eben auch "neue Versionen niemals sofort einspielen". Doch Moment, an vielen Stellen heißt es doch immer, wie wichtig Updates sind und dass man diese zeitig einspielen sollte. Das stimmt grundsätzlich für Sicherheits-Updates, aber in diesem Fall kommt es auf das Kleingedruckte an. Microsoft stellt Sicherheits-Updates für Windows 10-Versionen für 18 Monate bereit. Danach endet der Support. Erst dann sollten Sie zusehen, auf eine aktuellere Version umzusteigen. Es ist also völlig in Ordnung, wenn Sie noch auf Version 1803 oder 1809 unterwegs sind. Auch diese Windows-Versionen sind sicher.
In einem eigenen Beitrag hat Microsoft angekündigt, dass es ab Juni 2019 damit losgeht, die Versionen bis 1803 zu aktualisieren. Offiziell endet der Support für Version 1803 im November, es sind also noch ein paar Monate Zeit. Warten Sie ein paar Tage oder Wochen ab, genießen Sie Ihre Freizeit und gucken sich in Ruhe an, wo die Probleme beim Mai Update liegen. Übrigens gibt es dafür jetzt zumindest eine zentrale Webseite, die über aktuelle Probleme informiert. Untersucht werden zurzeit Probleme mit Helligkeitseinstellungen an Monitoren, Audio-Aussetzer und doppelt vorhandene Ordner.
Update-Blockade meist unnötig
Mit dem Mai Update sollen überraschende Zwangs-Updates Geschichte sein. In Windows Update gibt es ab sofort zwei Schalter, einer holt die Sicherheits-Updates für die installierte Version und der andere spielt bei Bedarf eine neue Windows-Version ein. Wenn Sie also einfach nach Sicherheits-Updates suchen, sollte sich das Mai Update nicht auf Ihr System drängen. Eine Ausnahme gibt es aber: Wenn Ihr Windows 10 nicht mehr unterstützt wird, sprich Sie die oben erwähnten 18 Monate Support überschritten haben, wird die Update-Automatik wieder offensiver. Im Grunde müssen Sie also bei einer unterstützen Windows-Version das Mai Update nicht explizit blockieren.
Wer sicher gehen will, kann die bekannten Möglichkeiten zur Update-Blockade nutzen. Ein Trick, der für Home und Pro klappt, findet sich in den Einstellungen über "Netzwerk und Internet". Wenn Sie per WLAN ins Internet gehen, klicken Sie auf "WLAN" und dann auf die aktuell angezeigte Verbindung. Stellen Sie den Schalter bei "Getaktete Verbindung" auf "Ein". Windows lädt dann nur Sicherheits-Updates und das Mai Update wird verzögert. Ist Ihnen das zu fummelig, helfen auch Tools wie Windows 10 Update Disabler. Beachten Sie aber, dass dieses Tool alle Updates abklemmt. Sie sollten es nur für kurze Zeit einsetzen.
Updates testen
Nun weiß ich, dass CHIP viele Leserinnen und Leser mit jeder Menge Technikwissen hat, die eben neue Features sofort ausprobieren wollen und nicht zwei Wochen warten. Denn in zwei Wochen gibt es schon wieder andere Neuheiten zum Ausprobieren.
Deswegen passe ich meinen Tipp noch einmal für diese Zielgruppe an: Sagen Sie allen, bei denen Sie Hobby-Admin spielen, sie sollen noch warten mit dem Upgrade auf das Mai Update. Sie holen sich aber das Update sofort, aber nur zu Testzwecken. Nutzen Sie dafür ein echtes Testsystem, eine virtuelle Maschine, einen zweiten PC oder eine zusätzliche Festplatte. Nur stülpen Sie nicht einfach ein großes Windows-Update über Ihre Produktiv-Systeme.
Immer für das Schlimmste planen
Ich denke den meisten Nutzern ist klar, dass mein Tipp mit dem Warten bei Updates vernünftig ist. Aber Vernunft ist nicht jedermanns Sache und natürlich ist es auch Ihr System, mit dem Sie machen können was Sie wollen. Nur weil ich einen auf Angsthase mache, müssen Sie das nicht auch tun. Ich kann Sie nur darauf hinweisen, dass Sie sich auf das Update unbedingt vorbereiten sollten.
In den meisten Fällen klappt der Umstieg auf ein neues Windows zwar ohne Probleme, aber eben nicht immer. Machen Sie ein Backup, sodass Sie in jedem Fall zurück zu einem funktionierenden System kommen. Planen Sie immer für den schlimmsten Fall, dann werden Sie auch am nächsten Windows-Update den Spaß nicht verlieren.

OnePlus 7 im Detail angeschaut: Kleine, aber feine Änderungen

Das OnePlus 7 ist in der GIGA-Redaktion angekommen. Bevor wir den neuesten Streich aus dem Hause OnePlus auf Herz und Nieren prüfen, schauen wir uns das Design des Top-Smartphones im Detail an. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es kleine, aber feine Änderungen.
OnePlus 7: Erstmals zwei Varianten
Mit der nominell 7. Generation seines Flaggschiff-Smartphones hat OnePlus erstmals zwei Varianten vorgestellt. Das reguläre OnePlus 7 wird von einem teilweise deutlich besser ausgestatteten Pro-Modell flankiert.
Auf dem Rücken besitzt das OnePlus 7 eine Dual-Kamera – genau wie auch der Vorgänger, das OnePlus 6T. Eine kleine, aber feine Änderung ist die Integration des Blitzlichts ins Kameramodul. Beim OnePlus 6T war der Kamerablitz noch unter dem Bildsensor verbaut und zudem oval statt rund. Ebenfalls auf der Rückseite untergebracht: das OnePlus-Logo.
Der mechanische Alert-Slider ist nicht nur bei OnePlus-Fans beliebt, sondern hat sich auch zu einem Markenzeichen des chinesischen Konzerns entwickelt. Ähnlich wie beim iPhone erlaubt der Slider das manuelle Umschalten von Lautlos, Vibrieren und Klingelton – schnell und praktisch mit nur einem Handgriff. Warum andere Android-Hersteller dieses sinnvolle Feature nicht ebenfalls übernehmen, bleibt uns ein Rätsel.
Denn auch der „Notch“, also der Einschnitt im Display, feiert im OnePlus 7 ein Comeback. Das hat auch einen Grund, denn irgendwo muss die 16-MP-Frontkamera ja hin. Im Gegensatz zum Pro-Modell besitzt die Standardausführung nämlich keine Pop-up-Kamera.
Auf einen Kopfhöreranschluss muss das OnePlus 7 verzichten. Zwar gab es im Vorfeld der Präsentation Gerüchte, wonach OnePlus nach dem 6T die Klinkenbuchse wieder zurückholen könnte, doch die haben sich bekanntlich als falsch herausgestellt. An der Unterseite finden sich lediglich Aussparungen für USB-C-Anschluss, Mikrofon und Lautsprecher.
Lange mussten OnePlus-Fans warten, doch das OnePlus 7 und OnePlus 7 Pro haben sie endlich bekommen: Stereo-Lautsprecher! Der erste Speaker findet sich an der Unterseite des Geräts, der zweite über dem Notch am oberen Gehäuserand.
rotz der stattlichen Displaydiagonale von 6,4 Zoll macht das OnePlus 7 keinen allzu wuchtigen Eindruck – und das dürfte den schmalen Gehäuserändern geschuldet sein. Das Verhältnis von Gehäuse zu Bildschirm liegt bei guten 85,5 Prozent. Und was bietet das OnePlus 7 abseits der Hardware?
Einer der größten Stärken von OnePlus ist die aufgeräumte Software OxygenOS. In Version 9, hier im Bild der App-Drawer zu sehen, dient Android 9 Pie als Unterbau. Im Vergleich zu anderen Oberflächen, etwa Samsungs One UI oder Huaweis EMUI, legt OnePlus beim OxygenOS viel wert auf einen schnörkellosen Minimalismus, der das Wesentliche in den Vordergrund rückt. Optisch orientiert man sich an Stock-Android.

48-Megapixel-Kamera für 300 Euro Ist das Motorola One Vision ein Preistipp?

Das Motorola One Vision kostet nur knapp 300 Euro, soll aber unter anderem auch mit seiner Kamera überzeugen, was in dieser Preisklasse selten ist. Der Test zeigt, ob Motorola abliefert.
Mit dem One Vision will Motorola eine neue Smartphone-Linie etablieren. Elegant, technisch auf der Höhe, ein bis zwei herausragende Elemente und ein überraschend niedriger Preis. Knapp 300 Euro verlangt Motorola für das Smartphone im langen 21:9-Format in wahlweise funkelnd blauer oder brauner Glashülle.
6,3 Zoll misst das Display des One Vision. Es nimmt nahezu die gesamte Vorderseite ein, abgesehen von einem kleinen Streifen unten und einem recht großzügigen Stanzloch für die Kamera. Mit einer Auflösung von 2520 mal 1080 Pixeln ist das One Vision vergleichsweise schlank und lang.
Updates garantiert
Im Innern steckt Samsungs Prozessor Exynos 9609 mit acht Kernen, dazu 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 128 GB Festspeicher. Dazu gibt es das aktuelle Android 9 ohne unnütze Zusatz-Apps, dafür aber mit regelmäßigen Sicherheitsupdates für drei Jahre. Motorola verspricht auch noch die nächsten beiden Android-Versionen 10 und 11. Möglich macht das die Teilnahme am Programm Android One. Ausdauer-Probleme gibt's auch kaum: Der Akku fasst 3500 Milliamperestunden (mAh).
Auch wenn Motorola beim One Vision auf nahezu reines Google-Android setzt, gibt es doch einige Moto-Besonderheiten wie die Gestensteuerung oder das Abrufen von Funktionen wie Taschenlampe oder Kamerawechsel per Schüttelbewegung.
Kamera mit Nachtmodus
Herzstück des One Vision ist - neben dem großen Display - die Kamera. Mit 48 Megapixeln (MP) löst der Hauptsensor auf, die zweite Kamera mit 5 MP erfasst nur Tiefeninformationen. Der große Sensor nutzt einen derzeit beliebten Trick: Für Fotos rechnet er jeweils vier Pixel zu einem zusammen und erstellt daraus ein Foto mit 12 MP. Der Vorteil: mehr Licht und weniger Bildrauschen.
Dazu nutzt die Kamera noch jede Menge Software zur Bildoptimierung oder für Effekte. Da ist zum Beispiel der schon erwähnte Nachtmodus. Er ermöglicht - nach einigen Sekunden Nachbearbeitung - ansehnliche Bilder auch in dunklerer Umgebung. Fotofreunde können außerdem noch kleine Cinemagramme, also Fotos mit bewegten Elementen, erstellen, einzelne Farben betonen oder Objekte im Bild freistellen. Der Videomodus bietet maximal 4K-Auflösung (3840 zu 2160 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde. Dazu gibt es die Modi Zeitraffer und Zeitlupe.
Wer will, kann außerdem die Software noch weitere Optimierungen erledigen lassen. Etwa Bilder automatisch nach der Drittel-Regel zuschneiden und nach idealen Proportionen ausrichten lassen. Oder man lässt die Kamera bei erkanntem Lächeln automatisch auslösen.
Per Google Lens wird das One Vision zur Erkennungsmaschine und findet etwa Shoppingangebote für abgefilmte Objekte oder Informationen zu Sehenswürdigkeiten. Das klappt noch nicht immer gut, aber zunehmend besser.
Gutes Preis-Leistungsverhältnis
Viel Telefon also für 299 Euro. Doch an manchen Stellen bemerkt man feine Unterschiede zu ähnlich eleganten Modellen höherer Preisklassen. Die Kameraaussparung etwa ist deutlich größer als bei Samsungs Galaxy S10 oder dem Honor 20. Durch das verwendete LCD-Display scheint selbst im Always-on-Modus, bei dem auf dem sonst inaktiven Bildschirm etwa Uhrzeit, Akkustand und Benachrichtigungen angezeigt werden, deutlich die Hintergrundbeleuchtung durch, so dass der Schirm eher grau als schwarz erscheint.
Leistungsmäßig gibt es hingegen nichts zu meckern: Mal abgesehen von der Gedenksekunde für die Bildernachbearbeitung hält der Exynos-Prozessor das One Vision gut auf Touren. Die 128 Gigabyte Speicher sind gut bemessen, selbst ohne zusätzliche Speicherkarte. Und die Kamera leistet für ein Smartphone dieser Preisklasse gute Arbeit und bietet neben dem recht ordentlichen Nachtmodus auch noch weitere schöne Funktionen.

Diese WhatsApp-Funktion kennt fast niemand

Seit Januar 2019 können Nutzer bei WhatsApp Nachrichten nur noch an bis zu fünf Personen gleichzeitig weiterleiten. Damit will der Messenger der Verbreitung von Fake News den Kampf ansagen. Doch bei WhatsApp gibt es eine fast geheime und praktische Funktion, mit der sich diese Begrenzung umgehen lässt.
WhatsApp-Broadcast-Listen - mit diesem praktischen Feature lassen sich Nachrichten an bis zu 256 Kontakte gleichzeitig verschicken.
Nachrichten an mehrere Kontakte schicken
So funktioniert es:
Tippen Sie in WhatsApp auf den Reiter Chats.
Auf dem iPhone wählen Sie links oben Broadcast Listen. Anschließend tippen Sie unten auf Neue Liste. Bei Android-Geräten tippen Sie oben rechts auf die drei Punkte und anschließend auf "Neuer Broadcast".
Fügen Sie die Kontakte, die in der Broadcast-Liste enthalten sein sollen, über das Plus-Symbol hinzu.
Sobald Sie mindestens zwei Kontakte hinzugefügt haben, können Sie rechts oben auf Erstellen tippen.
Broadcast-Funktion: Nachrichten an viele Kontakte schicken
Seit Mitte Januar 2019 wurde die Weiterleiten-Funktion von WhatsApp eingeschränkt, um die Verbreitung von Spam zu verringern. Möchten Sie dennoch eine Nachricht an viele Kontakte weiterleiten, so können Sie dafür die Broadcast-Funktion nutzen und so die eingeschränkte Weiterleiten-Funktion umgehen.
Erstellen Sie eine neue Broadcast-Liste mit den gewünschten Kontakten.
Öffnen Sie den neu erstellten Broadcast-Chat und fügen Sie die Nachricht ein, die Sie weiterleiten möchten. Diese können Sie einfach aus dem ursprünglichen Chat kopieren und hier einfügen.
Sobald Sie die Nachricht senden, wird sie an alle ausgewählten Kontakte geschickt.
WhatsApp will Verbreitung von Falschnachrichten bekämpfen
Hintergrund: WhatsApp schränkt im Kampf gegen die Verbreitung von Falschmeldungen die Weiterleitung von Nachrichten weltweit ein. Nach einer Test-Phase können Nutzer nun Nachrichten generell nur noch an einen beschränkten Kreis von fünf Empfängern weiterleiten. Zuvor konnten Nachrichten an bis zu 20 Chat-Teilnehmer verschickt werden.
Mit der Einschränkung der Nutzungsmöglichkeiten reagiert der Facebook-Konzern unter anderem auf Vorfälle in Indien, wo die neuen Regeln bereits seit einer Weile getestet wurden.
Dort war es im vergangenen Jahr zu einer ganzen Reihe von Lynchmorden gekommen. Auslöser waren jeweils per WhatsApp verschickte Falschnachrichten. Über WhatsApp massenweise verbreitete Fake News wurden allerdings auch in Brasilienwährend der Wahlen im Oktober beklagt.
Was Sie über WhatsApp noch wissen sollten
Aber letztlich ist das nur eine Funktion des Messengers. Nicht alle kennen die Möglichkeiten die WhatsApp bietet.Hier erfahren Sie fünf weitere geheime Funktionen, die das Leben mit dem Messenger einfacher machen. Auch gut zu wissen ist, welche Regeln Sie als Nutzer befolgen müssen, damit WhatsApp Ihnen nicht das Konoto sperrt. Lesen Sie hiermehr dzau
Zudem wird WhatsApp weiterentwickelt - nicht immer zur Freude der Nutzer: WhatsApp hat erst vor Kurzem offiziell bestätigt, dass es bald Werbunggeben wird. Erfahren Sie hier, wie die Ads im Messenger aussehen werden.