Auto Dark Mode 2.2 für Windows 10 ist erschienen

Mal kurz notiert: Über das kleine Tool Auto Dark Mode hatten wir Anfang März schon berichtet. Jetzt ist die Version 2.2 zum Download bereitgestellt worden.
Mit dem Tool kann man je nach Einstellung der Zeit das helle oder dunkle Windows 10 Theme automatisch aktivieren lassen. Armin hat in dieser Version noch einmal Codeänderungen vorgenommen. Weiterhin lässt sich nun für jedes Theme ein Wallpaper auswählen. Die Einstellungen können separat vorgenommen werden. Anwendungen, System und auch Edge können automatisch, oder eben hell oder dunkel eingestellt werden.
Weiterhin neu: „Das Hauptfenster hat nun den berühmten fließenden Design-Acryl-Effekt.“ Damit hat er für meinen Geschmack aber kräftig übertrieben. Denn auf einem helleren Untergrund ist kaum etwas zu sehen. Wer das Tool schon installiert hat, braucht nurauf das Fragezeichen in den Einstellungen drücken und nach Updates suchen.

Radeon RX 5000 Navi angekündigt: Ryzen für Grafikkarten

AMD hat die Radeon RX 5000-Serie aka Navi vorgestellt. Die 7nm-Chips sollen das für Grafikkarten werden, was Ryzen bei den Prozessoren geschafft hat.
AMD hat offiziell den Release der Radeon RX 5000-Serie (bekannt unter dem Codenamen Navi) angekündigt - dazu hat AMD den Launch und Verkaufsstart zumindest einer Radeon RX 5700 für den Juli 2019 bestätigt.
Eine konkrete Navi-Grafikkarte mit Preisen und Specs gab es auf der Computex-Eröffnung zwar nicht zu sehen, allerdings sollen genaue Infos zur RX 5000-Serie am 10. Juli 2019 auf AMDs Next Gen Gaming Event auf der E3 veröffentlicht werden.
Ryzen für Grafikkarten
Navi in der RX 5000 soll bei den Grafikkarten das werden, was Ryzen bei den Prozessoren war - eine Abkehr von der alten GCN-Architektur und ein laut AMD-Chefin Lisa Su grundlegend neues Design. Die neue RDNA-Architektur soll die Basis für das nächste Gaming-Jahrzehnt werden.
RDNA-Architektur
Die kommende Radeon-Architektur heißt nun RDNA, wobei das R für Radeon steht. Für RDNA sollen die Compute Units (in denen die Shader-Einheiten organisiert sind) für die Navi-Grafikkarten neu entwickelt worden sein, vor allem im Hinblick auf mehr Performance pro Takt (IPC, Instructions per Clock) sowie auf (Energie-)Effizienz.
Auch die Cache-Speicher-Organisation will AMD optimiert haben, um geringere Latenzen innerhalb der Grafik-Pipeline zu erreichen, dazu sollen höhere Taktraten kommen - im Fokus der RDNA-Entwicklung standen laut Lisa Su mehr Takt, mehr Performance pro Takt und höhere Effizienz.
Konkrete Verbesserungen der RX 5000 im Vergleich zu den Vega-Karten wie der Radeon VII oder Vega 56 und Vega 64:
25 Prozent mehr Performance pro Takt (IPC)
50 Prozent bessere Energieeffizienz
10 Prozent schneller als RTX 2070
Einen Vergleichs-Benchmark einer (bislang nicht konkreten) Radeon RX 5700 Navi gegen eine Geforce RTX 2070 zeigte AMD ebenfalls: Im wenig bekannten Spiel Strange Brigade sei die RX 5700 zehn Prozent schneller als die RTX 2070 - das Spiel gilt zudem als Titel, der bereits mit der GCN-Architektur der aktuellen Radeons sehr gut skaliert.
Aufgrund der Benchmark-Wahl für die Präsentation erwarten wir eher eine Performance der RX 5700 grob auf dem Niveau der RTX 2070 - je nach Spiel teils drüber, teils drunter.
Mit PCI Express 4.0
Passend zu den ebenfalls und konkreter angekündigten Ryzen 3000-Prozessoren, die PCIe 4.0 beherrschen, wird auch die Radeon 5700-Serie den neuen Standard unterstützen, der eine Verdoppelung der Bandbreite gegenüber PCIe 3.0 bringt - sie sind damit die ersten PCIe-4.0-Grafikkarten.
In einem bislang unveröffentlichten Spezial-Benchmark von 3DMark, der speziell die PCIe-Bandbreite testen soll, sprach AMD im Zuge des Ryzen 3000-Teils der Computex-Keynote von einer Verbesserung von 69 Prozent im Vergleich zu PCIe 3.0.
Allerdings ist der Benchmark bislang nicht veröffentlicht und synthetisch - ob Spiele wirklich schon von einem PCIe-4.0-System mit passender Navi-Grafikkarte profitieren, lässt sich daraus nicht ableiten.

ARM-Kern hat 20 Prozent mehr Leistung pro Takt

Mit dem Cortex-A77 hat ARM einen CPU-Kern für das 7-nm-Verfahren entwickelt, der teils ein Drittel flotter ist als der Cortex-A76. Ein Fünftel davon macht die IPC aus, denn der Kern wurde deutlich breiter als bisher.
Während 2019 für AMD und Intel das Jahr der neuen CPU-Architekturen ist, hat ARM mit dem Cortex-A77 ein Design entworfen, was auf dem Cortex-A76 genannten Vorgänger basiert. Ungeachtet dessen oder - besser gesagt - gerade deswegen konnte der britische Entwickler die Leistung pro Takt (IPC) laut eigener Aussage signifikant steigern, hinzu kommen Geschwindigkeitszuwächse durch die aktuelle 7-nm-EUV-Fertigung.
Intern wird der Cortex-A77 als Deimos bezeichnet, einer von zwei Begleitern des Kriegsgottes Ares in der griechischen Mythologie. Der neue CPU-Kern entstand wie sein Vorgänger bei ARMs Design-Team im texanischen Austin, der Cortex-A73 und der Cortex-A75 hingegen wurden im französischen Sophia entworfen. Ein weiteres Team sitzt im britischen Cambridge, von dort kommen der Cortex-A53 und der Cortex-A55, also die Little-Cores. Künftig soll auch in Chandler im US-Bundesstaat Arizona eine Gruppe an Designs arbeiten.
Mit dem Cortex-A76 hatte das Austin-Team eine neue Basis geschaffen, der CPU-Kern war ARMs eigenen Messungen zufolge rund 35 Prozent schneller als der Cortex-A75; allerdings mit 7-nm- statt 10-nm-Technik und daher 3 GHz statt 2,8 GHz. Für den Cortex-A77 nennt ARM ein Leistungsplus von 20 Prozent bei demselben Herstellungsverfahren und identischer Frequenz. Die Eckdaten bleiben gleich: Auch der Deimos-Kern hat wieder 64 KByte L1-Instruktionen- und 64 KByte L1-Daten-Cache, der L2-Pufffer fasst 256 KByte oder 512 KByte und der L3-Cache kann je nach Implementierung von 512 KByte bis 4 MByte aufnehmen. Hier entscheidet der Partner, welche Performance pro mm² gewollt ist. Generell soll ein der Cortex-A77 inklusive L2-Cache rund 17 Prozent größer sein als der Cortex-A76.
ARM sieht den Cortex-A77 dabei erneut als Quadcore-Block im Verbund mit vier Cortex-A55, weil ein Octacore noch immer den Sweet Spot bilden würden. Stattdessen erwarten die Briten eher Umsetzungen wie den Prime-Core bei Qualcomm, denn deren Kryo 485 im Snapdragon 855 ist ein modifizierter Cortex-A76. Anders als die drei Gold-Kerne mit 2,42 GHz und 256 KByte L2-Cache taktet der Prime-Core mit bis zu 2,8 GHz und hat 512 KByte Puffer. Er wird vor allem zum Laden von Apps oder Webseiten verwendet. Für Varianten des Cortex-A77 erwartet ARM ähnliche Frequenzen, deutlich über 3 GHz dürften daher höchst selten sein und wenn, dann nur als sehr kurzer Boost-Takt.
Zusammengefasst hat ARM beim Cortex-A77 verglichen zum Cortex-A76 das Frontend unter anderem für mehr Bandbreite überarbeitet und einen L0-Puffer für bereits dekodierte Instruktionen integriert, der Hersteller nennt dies Mop-Cache. Im Backend wurden zwei weitere Funktionseinheiten hinzugefügt, die von einem breiteren Dispatcher mit Daten beliefert werden. So will ARM die Leistung pro Takt um 20 Prozent gesteigert haben und vergleicht die IPC des Cortex-A77 mit der eines Coffee-Lake-Designs von Intel. Deren aktuelle Implementierung für Ultrabooks mit 5 Watt heißt Amber Lake Y und schafft für wenige Sekunden bis zu 4,2 GHz - der Basistakt liegt allerdings bei nur 1,5 GHz.
Im Frontend hat ARM die Sprungvorhersage (Branch Prediction) so überarbeitet, dass sie mit 64 Bytes pro Takt doppelt so viele Daten erhalten kann. Zudem soll sie genauer geworden sein, was L1-Cache-Misses reduziert. Die kosten ansonsten unnötig Zeit und Energie, weshalb alle modernen Achitekturen mit solch einer spekulativen Ausführung arbeiten. Für Seitenkanal-Angriffe soll das Cortex-A77-Design allerdings nicht anfällig sein. Passend zur Sprungvorhersage fasst der Main-BTB (Branch Target Buffer) nun 8.000 Einträge und somit ein Drittel mehr als beim Cortex-A76.
Erstmals ein µOp-Cache
Ganz neu ist der Macro-Op-Puffer, welcher 1.500 bereits dekodierte Instruktionen aufnimmt. Laut ARM ist diese Menge nahe am Sweet Spot aus Platzbedarf und Performance, generell soll der Mop-Cache etwa die Hälfte der Fläche eines 64 KByte großen L1-Caches belegen. Anders als ein komplexerer Trace-Cache wie bei Intels Netburst ist er zwar einfacher zu implementieren, jedoch alles andere als trivial. Intel führte einen µOp-Cache bereits Anfang 2011 mit Sandy Bridge ein, primär um im Frontend wertvolle Energie zu sparen. Bei einem RISC-Kern wie dem Cortex-A77 nimmt dieses weniger Leistung auf, weshalb ARM den Mop-Cache mehr für die Geschwindigkeit eingebaut hat.
Er kann sechs Mops pro Takt erhalten und verkürzt bei einem falschen Sprung die Latenz im besten Fall auf zehn Taktzyklen. In 85 Prozent der Fälle müssen Instruktionen nicht neu dekodiert werden, sondern können vom Mop-Cache direkt über die Reorder/Dispatch-Stufe an das Backend mit den Ausführungseinheiten geleitet werden. Zum Vergleich: Intel nannte für x86-Instruktionen eine Trefferquote von 80 Prozent für den µOp-Cache von Sandy Bridge, womit die Hitrate nahe an dem liegt, was ARM angibt.
Die Decode-Stufe schafft nun sechs statt vier Instruktionen und das Out-of-Order-Fenster wächst um ein Viertel auf 160 Einträge. So steigt die Instruction-level Parallelism (ILP), was für mehr Durchsatz vom Frontend zum Backend hin sorgt. ARM spricht hier wie viele andere Hersteller von 'feeding the beast', denn auch die Dispatch-Stufe fällt mit zehn statt acht Micro-Ops pro Takt breiter aus als bisher. Designs wie Samungs M3-Core nutzten allerdings schon 2018 einen Decoder für sechs Instruktionen und einen Dispatcher für sechs Micro-Ops. Die ARM-Kerne von Apple sind noch weiter ausgelegt, die Vortex-Cores des A12 dekodieren sieben Befehle und haben gleich 13 Ausführungseinheiten.
ARMs Cortex-A77 hingegen weist acht auf, was allerdings deutlich mehr sind als die sechs Ausführungseinheiten zuvor: Eine davon ist eine vierte ALU für einfache Integer-Berechnungen, sie ergänzt die beiden anderen simplen ALUs und die eine für komplexere Aufgaben wie Divisionen oder schnellere Multiplikationen. Damit die Balance stimmt, hat ARM neben der ALU eine zweite Branch-Unit hinzufügt. Die Store-Pipelines haben nun eigene Ports statt mit den AGUs geteilte für eine bessere Auslastung und ein größeres Puffer-Fenster.
Interessant ist noch, dass ARM eine zweite Pipeline für AES-Verschlüsselung integriert hat. Da Android hiervon Gebrauch macht, erwartet der Hersteller eine teils bessere gefühlte Geschwindigkeit, vor allem aber eine höhere Effizienz und somit tendenziell mehr Akkulaufzeit. Bei der generellen Performance fällt auf, dass die Floating-Point- stärker gestiegen ist als die Integer-Leistung, obgleich die 128 Bit breiten Neon-Gleitkomma-Einheiten nicht überarbeitet wurden. ARM zufolge liegt das am deutlich besseren Data-Prefetching.
Erste Systems-on-a-Chip mit dem Cortex-A77 erwarten wir noch 2019: Huawei dürfte das Design für den Kirin 985 verwenden, der sich wohl bei TSMC in der Fertigung im N7+ genannten Node befindet und zur Ifa im September angekündigt werden soll. Dieser nutzt extrem ultra-violette Strahlung für einige Schichten des SoC. Auch Qualcomm könnte zumindest einen modifizierten Cortex-A77 als Basis für die Kryo-Kerne eines kommenden Snapdragon-Chips verwenden, eine Vorstellung im Dezember wäre typisch.

AMD Ryzen 3000: 15% mehr IPC schlagen Intels Coffee Lake ab 329 USD

AMD eröffnet die Computex 2019 mit einem neuerlichen Paukenschlag: Drei Prozessoren wurden angekündigt, Ryzen 7 3700X, Ryzen 7 3800X und der Ryzen 9 3900X. Das Flaggschiff bietet 12 Kerne und 24 Threads, die weiteren Modelle 8 Kerne und 16 Threads. Die Preise erstrecken sich von 329 bis 499 US-Dollar.
Das interne Ziel des IPC-Fortschritts bei AMD waren 8 bis 10 Prozent, am Ende sind es 15 Prozent geworden. Damit macht AMD einen großen Sprung nach vorn, denn fortan ist die Single-Thread-Leistung ungefähr auf gleicher Höhe wie bei Intels aktuellen Prozessoren angesiedelt. Der doppelte Cache soll dabei den Speicher entlasten und vor allem im Gaming-Bereich für einen Sprung nach vorn sorgen. Ab 7. Juli soll sich jederman davon überzeugen können.
Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen für 499 USD
Der AMD Ryzen 9 als Counterpart zum Intel Core i9 ist offiziell. Der Ryzen 9 3900X ist mit 12 Kernen und 24 Threads bei einem Takt von 3,8 GHz bis 4,6 GHz Boost bei 105 Watt ein echtes Ausrufezeichen. Dies untermauerte AMD mit einem ersten Benchmark in Blender, in der ein Intel Core i9-9920X für über 1.100 US-Dollar um 18 Prozent geschlagen wird. Die Vorzeichen sind identisch, 12 Kerne und 24 Threads, doch der Preis steht klar auf AMDs Seite: 499 US-Dollar sind weniger als die Hälfte des Mitbewerbers.
Ryzen 7 3700X mit 8C/16T bei 65 Watt für 329 USD
Den Fokus rückte AMD auch auf die kleineren Modelle, allen voran den Ryzen 7 3700X, der mit 8C/16T für 329 US-Dollar gegen den Intel Core i7-9700K antreten wird, der acht Kerne und acht Threads bietet. AMD wird den Neuling mit 3,6 GHz Basistakt in den Markt schicken, der Turbo wird bis zu 4,4 GHz bieten. Die TDP ist 65 Watt. Denn Intels CPU wird nicht nur geschlagen, vor allem ist der Verbrauch deutlich geringer.
Das Bindeglied: Ryzen 7 3800X
Der Ryzen 7 3800X wird mit 3,9 bis 4,5 GHz bei 105 Watt arbeiten. Hier rückte AMD den Fokus auf hohen Takt fürs Gaming, gegenüber dem Vorgänger Ryzen 7 2700X und vor allem gegen Intel. So wird im Gaming der Vorgänger deutlich übertroffen, aber noch wichtiger, auch der Core i9-9900K knapp geschlagen, zumindest aber ein Gleichstand erreicht. Dies war bisher der größte Knackpunkt bei Ryzen der ersten und zweiten Generation, der Schritt ist deshalb riesig.
Auch Ryzen 5 3000 ist offiziell
Nicht von Dr. Lisa Su in Taipeh erwähnt, sind auch zwei erste Ryzen 5 3000 mit sechs Kernen bereits offiziell. Die Informationen liefert AMD.com. Ryzen 5 3600 und Ryzen 5 3600 bieten beide sechs Kerne und zwölf Threads, der Basistakt sowie der maximale Turbo liegen beim X-Modell aber 200 MHz höher. Die TDP-Klasse des größeren Modells liegt bei 95 Watt, die des kleineren bei 65 Watt. Auch diese Modelle unterstützen DDR4-3200.
Ryzen 3000 garantiert auf X570, X470 und B450
AMD garantiert den Einsatz von Ryzen 3000 auf Mainboards mit neuem X570-Chipsatz sowie den älteren mit X470 und B450. Auch die erste Generation mit X370 und B350 kann Ryzen 3000 inklusive der Unterstützung von PCIe Express 4.0 tragen, doch wird es allem Anschein nach nicht für jede Platine ein BIOS-Update geben.

So knipsen Sie den Dunkelmodus im Explorer an

Viele Stunden vor dem Computer-Bildschirm zu verbringen ist schlecht für die Augen. Unter Windows 10 gibt es seit einiger Zeit eine Kompromisslösung: den Dunkelmodus. Und der hält jetzt auch im Datei-Explorer Einzug.
Wer viel mit Windows arbeitet, kommt um den "File Explorer" nicht herum. Mit der Anwendung werden Dateien und Ordner angelegt, durchsucht und verwaltet. Die Ordner-Struktur gibt einen Überblick über alles, was auf dem System gespeichert ist.
Doch der Anblick der virtuellen Aktenordner auf weißem Grund ist nicht immer angenehm. Vor allem im Dunkeln stört der helle Hintergrund. Mit dem Funktions-Update im Oktober 2018 hat Microsoft deshalb seinen Dunkelmodus auf den File Explorer erweitert.
Das klingt banal, verlangte den Entwicklern aber offenbar einiges an Extra-Arbeit ab. Bislang konnte der Dunkelmodus nur für Apps aktiviert werden, nicht aber für Anwendungen auf System-Ebene So konnte man beispielsweise den Hintergrund im Browser schwarz einfärben.
Seit der Windows Version 1809 lassen sich aber auch im File Explorer die Lichter ausknipsen. So finden Sie heraus, welche Version Sie aktuell nutzen.
Um den Dunkelmodus zu aktivieren gehen Sie in die Einstellungen, dann auf "Personalisieren" und auf "Farben". Scrollen Sie herunter, bis Sie den Menüpunkt "Standard-App-Modus" auswählen sehen und klicken Sie auf "Dunkel". Falls Ihr Windows-System bereits das Update erhalten hat, sollte der File Explorer jetzt mit dunklem Hintergrund dargestellt werden.
Falls nicht, prüfen Sie, welche Windows-Version Sie derzeit nutzen. Dazu gehen Sie erneut in die Einstellungen, klicken auf "System" und auf "Info". Der Liste "Windows Spezifikationen" können Sie nun die Version entnehmen. Diese sollte 1809 lauten. 

Lumia 750: Prototyp zeigt nie erschienenes Windows 10-Smartphone

Als Microsoft im Herbst 2014 mit dem Lumia 730/735 und dem Lumia 830 an den Start ging, hatte man gerade erst den Namen Nokia von den Geräten gestrichen. Als dann die Lumia 950-Serie erschien, gab es noch immer keinen Nachfolger für das Mittelklasse-Modell. Intern schraubten die Redmonder aber tatsächlich an einem solchen Gerät - dem "Lumia 750". Jetzt ist ein Prototyp dieses intern als "Guilin" bezeichneten Smartphones aufgetaucht.
Wie das Team von ProtoBetaTest jetzt zeigt, hatte Microsoft sich beim nie erschienenen Lumia 750 an der Optik der Lumia 950-Serie orientiert und auf ein ähnlich einfaches und vor allem ziemlich uninspiriertes Design gesetzt. Man hat es hier also mit einer flachen Front zu tun, runden Gehäuse-Ecken und für die damalige Zeit relativ schmalen Rändern. Die Rückseite ist auf den Bildern des Prototypen zwar zu sehen, es liegt jedoch keine Rückenabdeckung für das hier gezeigte Gerät vor.
Die Ausstattung des Microsoft Lumia 750 war alles andere als überzeugend: die Redmonder hatten zwar bereits Windows 10 Mobile darauf im Einsatz, doch unter der Haube lief immer noch der selbst im Jahr 2015 schon hoffnungslos veraltete Qualcomm Snapdragon 210. Der nur 1,3 Gigahertz schnelle Quadcore-SoC wurde mit einem schmalen Gigabyte Arbeitsspeicher aber immerhin 32 GB internem Flash-Speicher kombiniert, die man per MicroSD-Kartenslot bequem erweitern konnte.
Mit 120 Gramm fiel das aus vergleichsweise dünnem Kunststoff gefertigte Lumia 750 extrem leicht aus, was auch auf den nur 2020mAh kleinen Akku zurückzuführen sein dürfte. Dieser kam in ähnlicher Form auch bereits in anderen günstigen Smartphones von Microsoft bzw. Nokia zum Einsatz und wurde natürlich noch per MicroUSB-Port geladen. Der Prototyp wurde wohl für den südamerikanischen Markt entwickelt, weshalb Microsoft zu Testzwecken eine Reihe von TV-Apps im Einsatz hatte. `
Die Besonderheiten
Mit 1280x720 Pixeln löst das Display des "Guilin" nicht sonderlich hoch, wobei wir nicht wissen, wie groß der Bildschirm hier ausfiel. Anscheinend sollte die auf den Nutzer gerichtete Frontkamera wie beim Lumia 730 auch hier eines der Highlights sein, denn Microsoft hatte einen noch größeren LED-Blitz über dem Bildschirm verbaut als auf der Rückseite. Unklar ist allerdings, wie hoch die Auflösung der Frontkamera hier genau ausfällt, weil bei diesem Prototypen keine vollständig funktionsfähige Kamera-App enthalten ist. Offenbar sind sowohl hinten als auch vorn jeweils 5-Megapixel-Kameras des gleichen Typs verbaut.
Zu guter Letzt sei noch ein weiteres mögliches Highlight des Microsoft "Lumia 750" "Guilin" erwähnt: da die Touch-Unterstützung bei dem Prototypen nicht optimal funktionierte, untersuchten die Tüftler von ProtoBetaTest die Firmware des Geräts genauer. Dabei stellten sie fest, dass hier offenbar ein von dem spezialisierten Anbieter FocalTouch stammender Touch-Controller im Einsatz ist. Es handelt sich um den einzigen Chip dieses Herstellers, der ausgerechnet ein Highlight-Feature mitbrachte: 3D-Touch. Derartige Funktionen, bei denen der Nutzer mit seiner Hand im Bereich über dem Display mit dem Smartphone interagieren sollte, hatte Microsoft schon lange im Visier, wie frühere Prototypen bereits gezeigt haben. 

Google Chrome OS: Anpassung der Rechtsklick-Gesten steht an

Gesten gibt es zur Bedienung nicht nur unter Android, sondern auch unter anderen Betriebssystemen wie eben Chrome OS. Unter diesem Betriebssystem ist die Sache mit Standard-Gesten aber etwas tricky, da man ja unterschiedliche Apps unterstützt – etwa auch Android-Varianten und mittlerweile sogar Linux-Anwendungen. Offenbar plant Google deswegen eine Anpassung der Rechtsklick-Gesten, die einige von euch erfreuen könnte.
Aktuell könnt ihr unter Chrome OS auch einen Rechtsklick auslösen, wenn ihr ALT gedrückt haltet und dann normal klickt. Klingt an sich nicht schlecht, stellt aber in einigen Web-Apps ein Problem dar, weil die Kombination aus ALT + Klick dort eigentlich andere Effekte auslöst.
Google ist das Problem bewusst. Deswegen änderte man den Mechanismus schon einmal 2015 und nutzte statt ALT + Klick die Suchtaste + Klick für einen Rechtsklick. Leider erwies sich auch das als verbuggt, so dass Google diese Veränderung rasch wieder rückgängig machte. Nun scheint man doch wieder auf diesem Pfad wandeln zu wollen, schaltet die Anpassung aber dieses Mal nicht auf einen Schlag für alle frei, sondern will die Anpassungsmöglichkeit in Zukunft zunächst hinter einem Flag verbergen.
Google hat kürzlich übrigens auch einen weiteren Shortcut geändert: Statt Shift + Esc nutzt man nun Suche + Esc zum Aufrufen des Task-Managers. Die alte Kombi funktioniert zwar noch, ihr erhaltet bei Nutzung aber einen Hinweis, dass ihr doch lieber die neue Methode einspannen solltet.
Auf jene Weise wird Google am Ende vermutlich auch mit der Umstellung von ALT + Klick zu Suche + Klick verfahren. Noch optimiert Google aber an dem Feature und so dürfte es noch dauern, bis man es tatsächlich einführt.