Sicherheitslücke im Chrome-Browser

Eine schwere Sicherheitslücke im Chrome-Browser von Google ermöglicht es Angreifern, die Kontrolle über den Internet-Browser und sogar den kompletten Computer zu übernehmen. Nutzer sollten sofort ein Update auf die neue Version durchführen!
Laut Sicherheitsforschern wurde die Lücke bereits aktiv ausgenutzt. Welches Problem genau besteht, will Google erst verraten, wenn möglichst viele Nutzer das Update durchgeführt haben. So soll verhindert werden, dass eventuell weitere Angreifer die Lücke ausnutzen. In der Version 72.0.3626.121 wurde das Sicherheitsleck bereits behoben, wer eine ältere Variante des Browsers nutzt, sollte daher sofort ein Update durchführen.
Betroffen sind nur die Desktop-Varianten von Chrome, nicht die Browser-App für Smartphones. Das Update sollte daher auf jedem PC und Mac sofort vorgenommen werden.
So aktualisieren Sie Ihren Browser
Klicken Sie oben rechts neben der Adresszeile auf die drei kleinen Punkte.
Wählen Sie dann „Hilfe“ und den Punkt „Über Google Chrome“.
Die aktuell installierte Version wird angezeigt.
Sollte ein Update verfügbar sein, wird dieses automatisch heruntergeladen.
Anschließend muss nur noch der Browser neu gestartet werden, damit die Aktualisierung aufgespielt wird.
Stellen Sie sicher, dass die aktuelle Version 72.0.3626.121 installiert ist.

Hölle friert zu: Dieses Windows 10 Programm ist jetzt Open Source

Microsoft geht einen weiteren Schritt Richtung Open Source. Ab sofort können Entwickler auf der ganzen Welt an einer legendären Windows-Applikation herumbasteln – ein Testballon?
Windows 10 Calculator wird Open Source
Der Windows Calculator, zu Deutsch Taschenrechner, ist jetzt Open Source. Auf Github hat Microsoft den Code eingestellt, auf den ab sofort Entwickler zugreifen können.
Microsoft sagt zu dieser Entscheidung:
„Wenn Sie als Entwickler wissen möchten, wie verschiedene Teile der Calculator-App funktionieren, integrieren Sie einfach die Calculator-Logik oder Benutzeroberfläche in Ihre eigenen Anwendungen oder tragen Sie direkt zu etwas bei, das unter Windows ausgeliefert wird, jetzt können Sie es. Der Rechner wird weiterhin alle üblichen Tests, Compliance, Sicherheit, Qualitätsprozesse und Insider-Flüge durchlaufen, genau wie bei unseren anderen Anwendungen.“
Es gibt sogar eine Roadmap für die Entwicklung des Windows 10 Calculators – hier.
Dieser Schritt kommt einerseits überraschend, weil…es Microsoft ist über das wir hier sprechen. Andererseits hat sich der Redmonder Riese in den letzten fünf Jahren stark gewandelt. Open Source gehört mittlerweile fest zur Unternehmensstrategie.
Das nächste große Open Source Projekt für Microsoft wird Chromium. Chromium wird die Basis für den künftigen Edge-Browser bilden. Microsoft möchte das weltgrößte Browserprojekt aktiv mitgestalten.

Vorsicht vor dieser WhatsApp-Nachricht - Android-User sollten Link auf keinen Fall öffnen

"Ihre WhatsApp-Version wurde gehackt" - wenn Sie diese WhatsApp-Nachricht erhalten mit der Aufforderung, ein Update zu installieren, sollten Sie auf der Hut sein! Denn tatsächlich verbirgt sich dahinter erst der tatsächliche Angriff auf Ihr Smartphone.
Immer wieder werden WhatsApp-User Opfer von Cyberattacken. Auf die neueste Bedrohung weist das Portal onlinewarnungen.de hin. Demnach kursiert beim beliebten Messengerdienst aktuell eine Nachricht, die besonders für Nutzer von Android-Smartphones gefährlich werden kann. Das genaue Ausmaß der Bedrohung ist noch nicht bekannt.
Der Angriff läuft folgendermaßen ab: Die WhatsApp-User erhalten eine Nachricht einer russischen Telefonnummer, wonach ihr WhatsApp-Account angeblich gehackt worden sein. Daher sei dringend ein Update nötig. Der entsprechende Link zur Aktualisierung wird selbstredend gleich mitgeliefert. Doch Vorsicht: Diese Nachricht kommt nicht von WhatsApp, sondern von Betrügern. Ihr Konto wurde nicht gehackt!
WhatsApp-Nachricht enthält Link zu Malware
Wer den Link in der dramatisch klingenden Warn-Nachricht mit der Aufforderung zum Update trotzdem anklickt, installiert sich Malware auf sein Smartphone. Damit bekommen die virtuellen Angreifer zum Beispiel Zugriff auf Ihr Bankkonto - und können dort erheblichen finanziellen Schaden anrichten.
Laut onlinewarnungen.de lautet die Rufnummer, von der die betrügerische Nachricht versendet wird, momentan +79257191762. Allerdings kann sich diese Nummer auch schnell verändern. Die Nachricht sieht folgendermaßen aus:
ACHTUNG!
Ihre WhatsApp-Version wurde gehackt! Installieren Sie das Update SOFORT!
Andernfalls ist WhatsApp nicht für Ihre Daten verantwortlich.
Link zur Aktualisierungsdatei: [...]
Geben Sie OK ein, um den Link zu aktivieren.
Nach dem Klick auf den Link wird eine APK-Datei heruntergeladen, derzeit trägt sie den Namen "Security_Update.apk". Für Apple- und Windows-Geräte bedeutet diese Datei keine Gefahr. User, die einen fähigen Virenscanner installiert haben, können zudem den schädlichen Link nicht einfach öffnen, sondern dieser wird blockiert.
Android-User von WhatsApp-Hack beroffen
Android-Smartphones und Tablet-PCs ohne Virenschutz sind allerdings gefährdet. Nach dem Download der infizierten APK-Datei erscheint ein Symbol auf dem Startbildschirm: "Whats App Update". Beim Klick auf das Symbol, aktiviert sich die schädliche App.
Es folgt ein Dialog in den Systemeinstellungen des Endgeräts, der die Freigabe bestimmter Rechte einfordert. Der Dialog lässt sich nicht einfach wegklicken, sondern verschwindet dauerhaft erst dann, wenn dem Cyber-Angreifer die verschiedensten Zugriffe gewährt werden.
Welche Art von Trojaner Sie sich dann auf Ihr Smartphone laden, liegt ganz im Ermessen des Hackers. Es kann sich um einen Banking-Trojaner oder Spyware handeln - beide sind in höchstem Maß gefährlich, da sich damit beispielsweise Passwörter für Ihr Bankkonto oder sonstige vertraulichen Accounts ausspähen lassen.
Per WhatsApp infiziert - was kann ich tun?
Abhilfe ist im Falle eines erfolgreichen Hacks nur schwer möglich. onlinewarnungen.de rät, das Smartphone sofort auszuschalten oder zumindest die Internetverbindung, egal ob WLAN oder mobil, zu kappen.
Beim Restart sollten Sie, sofern vorhanden, entweder das letzte Backup von vor dem schädlichen Update zu installieren oder das Endgerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

PhraseExpress: Neue Version für Windows und macOS veröffentlicht

Software zum Ersetzen von Text gibt es einige. Ich stellte hier schon Lösungen wie Typinator, aText und natürlich auch PhraseExpress vor. Die gibt es schon lange in der Windows-Welt, eine Software „made in Germany“. Während man mit Windows startete, kamen in der Zwischenzeit andere Systeme hinzu, unter anderem macOS – aber auch mobile Varianten findet man vor.
PhraseExpress ist grundsätzlich eingeschränkt kostenlos und ab sofort in neuer Version zu haben. Unter anderem gibt es jetzt in der Windows-Version den Übersetzungsdienst DeepL, hiermit lassen sich Textbausteine oder komplette Datenbanken in neun Sprachen übersetzen.
Darüber hinaus können Texte in einer beliebigen Anwendung markiert und von PhraseExpress an DeepL zur Übersetzung gesendet werden. Auch fortgeschrittene Anwender bekommen Neuerungen spendiert, ab sofort lassen sich diese Makros über eine grafische Oberfläche erstellen und visuelle Platzhalter verbessern die Lesbarkeit der Textbausteine.
Phrase Express hat ferner nun den Macro Recorder integriert, bzw. die Unterstützung. Macro Recorder“ für Windows und Mac zeichnet Mausbewegungen, Klicks und Tastendrücke auf und kann diese anschließend beliebig oft wiederholen. PhraseExpress speichert die Makroaufzeichnungen zusammen mit den Textbausteinen und stellt die Funktionalität der Textbausteinverwaltung auch für die „Makro Recorder“ Automatisierungen bereit. Aber: Die Lizenz für diesen Makro Rekorder muss separat erworben werden, sie ist nur in der Enterprise Edition mit drin.
Weitere Neuerungen der Windows-Version:
x Neuer Variablenmanager zur zentralen Verwaltung und redundanzfreien Wiederverwendung von Makroprogrammierungen.
x RegEx-Unterstützung beim Suchen & Ersetzen in Textbausteinen.
x Neuer Multi-Tab Editor zur gleichzeitigen Bearbeitung mehrerer Textbausteine.
x Textbausteinverknüpfungen mittels ID statt per Autotext.
x Dynamische Anzeige von Formulareingabefeldern in Abhängigkeit vorheriger Eingaben.
x Tabellarische Eingabeformulare.
x Mehrsprachige Zeit-/Datumsstempel-Ausgabe.
x Berechnung der Anzahl der Tage, Werktage, Wochen, Monate zwischen zwei Datumsangaben
x „Wenn-Dann-Sonst“ Abfragen mit „Und/Oder“ Verknüpfung
x Verbesserte Rechtschreibprüfung in weiteren Sprachen.
Kommen wir zur Mac-Version, die nun auch einen Dark Mode bietet. Ferner gibt es laut Hersteller diese Neuerungen:
x Unterstützung für DeepL U?bersetzungen
x Bessere Textbaustein-Lesbarkeit mittels visueller Makroplatzhalter.
x Variablenmanager zur zentralen Verwaltung und redundanzfreien Wiederverwendung von
Makroprogrammierungen.
x Macro Recorder Einbindung
x Textbausteinverknüpfungen mittels ID statt per Autotext.
x Dynamische Anzeige von Formulareingabefeldern in Abhängigkeit vorheriger Eingaben.
x Tabellarische Eingabeformulare.
x Mehrsprachige Zeit-/Datumsstempel-Ausgabe.
x Berechnung der Anzahl der Tage, Werktage, Wochen, Monate zwischen zwei Datumsangaben
x „Wenn-Dann-Sonst“ Abfragen mit „Und/Oder“ Verknüpfung
x Beschränkung der Autotext-Erkennung auf bestimmte Programme.
Kommerzielle Anwender erhalten die PhraseExpress Windows/Mac Version für 49,95 Euro in der „Standard Edition“, bzw. 99,95 Euro als „Pro Edition“ und für 189 Euro in der umfassenden „Enterprise Edition“. Bedenken sollte man die Unterschiede: Unter Windows gibt es eine kostenlose Variante, die Mac-Ausgabe ist laut Webseite auf 10 Kürzel beschränkt.

Intel: 19 Skylake-Prozessoren werden eingestellt

Intel hat den Startschuss für die Einstellung der Skylake-Prozessoren in Form von Celeron, Pentium, Core i3, Core i5 und Core i7 gegeben. Nachfolger gibt es auf Basis von Kaby Lake (Refresh) und Coffee Lake (Refresh), deren Basis noch fast identisch ist. Folglich ist für 19 CPUs aus 2015 kein Platz mehr.
Folgende Prozessoren aus allen Preisbereichen werden eingestellt:
Celeron G3900, G3900T, G3920
Pentium G4400, G4400T, G4500, G4500T, G4520
Core i3-6100, 6100T, 6300, 6300T, 6320
Core i5-6400, 6400T, 6500T, 6600, 6600T
Core i7-6700T
Wie der Liste zu entnehmen ist, sind einige Prozessoren, die vor allem bei OEMs genutzt werden, noch nicht betroffen. Dazu zählen der Core i5-6500 und i7-6700, der i5-6600K sowie i7-6700K wurden bereits 2017 abgekündigt. Der kleinste Core i3-6100 sowie der Celeron G3900 erhalten durch ihren Einsatz im Embedded-Bereich noch einen verlängerten Lebenszyklus, der über den 6. März 2020 hinausgeht. Dann sollen die jetzt von Intel genannten Skylake-Prozessoren nicht mehr zum aktiven Portfolio gehören und die letzten CPUs ausgeliefert sein.
Skylake war am Ende für Intel ein voller Erfolg
Die Skylake-Architektur auf Basis der 14-nm-Fertigung gehört zu den erfolgreichsten, die Intel als CPU-Fertiger jemals aufgelegt hat. Schuld daran ist auch die stetige Verschiebung von 10-nm-Produkten, die über drei Jahre hinter dem Zeitplan hängen – erst dadurch musste Skylake so lange am Leben gehalten werden. Heraus kamen diverse Ableger.
Alle aktuellen Prozessoren aus der Familie Coffee Lake Refreshmit acht Kernen sind im Grunde immer noch Skylake, auch die Zwischenschritte waren Verkaufserfolge. Coffee Lake brachte erstmals sechs Kerne, Kaby Lake als erster Refresh von Skylake bot hohe Taktraten. Auch im Server-Umfeld wird die Skylake-Architektur mit unter anderem leicht angepasster Cache-Architektur eingesetzt, dort wird in wenigen Wochen ebenfalls ein Refresh folgen, Cascade Lake-SP.

Your Phone Companion: Microsoft arbeitet an Icons im neuen Office-Stil

Microsoft arbeitet derzeit an einer neuen Aktualisierung für die Your Phone Companion-App. Ein Update soll unter anderem neue Icons mit sich bringen. Dabei wird das Design an den neuen Stil der Office-Apps angepasst. Wann die Icons allen Nutzern angezeigt werden, bleibt unklar.
Mit der für Android und iOS verfügbaren Anwendung ist es möglich, verschiedene Inhalte des Smartphones ohne großen Aufwand mit dem Desktop-PC zu synchronisieren. Obwohl die App nützliche Funktionen mit sich bringt, wird das Icon von vielen Nutzern inzwischen als veraltet angesehen. Momentan besteht dieses aus einem schwarzen Hintergrund sowie den Umrissen eines Smartphones mit relativ dicken Rändern und Hardware-Button an der Unterseite.
Icons werden im App Store getestet
Aus diesem Grund haben die Redmonder jetzt drei modernere Icon-Varianten für die App "Your Phone Companion", welche hierzulande auch "Begleiter für Ihr Telefon" genannt wird, entworfen. Das geht aus einem Tweet von Vishnu Nath hervor. Das Design ähnelt dem Stil der neuen Office-Icons, die zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich bei Business-Kunden von Office 365 und auch nur in der Office-App sowie auf Office.com dargestellt werden. Sobald man im Google Play Store nach der Anwendung sucht, kommt eines der drei neuen Icons oder das alte Symbol zum Vorschein.
Obwohl es sich im Google Play Store offenbar um einen "A/B-Test" handelt, wird nach dem Download des Programms noch immer das alte Icon angezeigt. Dies ist auch der Fall, wenn die experimentelle Beta-Version installiert wurde. Es wird also vermutlich noch einige Zeit dauern, bis den Nutzern das Icon auf dem Homescreen ihres Smartphones angezeigt wird.

System-Verteilung Februar 2019: Windows 10 bleibt trotz Schwankungen vorn

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Windows 10 die Spitze bei der Desktop-Systemverteilung beim Statistikdienst Netmarketshare erklommen hat. Der Dezember 2018 markierte den Monat. Im Januar konnte Windows 10 seine Führung ausbauen, nun geht es aber wieder ein Stück zurück. Könnte man als natürlich Schwankung bezeichnen, denn tendenziell wird Windows 10 eher nicht mehr auf die hinteren Plätze verwiesen.
Ebenso wie Windows 7 wohl noch eine ganze Weile Platz 2 innehaben wird. So sieht es auch im vergangenen Februar aus. Das Podest wird von macOS 10.14 komplettiert, Apples System konnte sich schon länger vor Windows 8.1 schieben, hat aber natürlich dennoch einen sehr kleinen Anteil am Gesamtmarkt.
Die Unterschiede zum Vormonat sind generell gering, auch das ist keine Überraschung. Hier die Zahlen im Detail, falls Ihr da genauer studieren möchtet, wie sich ein bestimmtes System entwickelt hat:
Platform Version Share
Windows 10 40,30
Windows 7 38,41
Mac OS X 10.14 4,85
Windows 8.1 4,37
Windows XP 3,34
Mac OS X 10.13 2,26
Linux 1,49
Mac OS X 10.12 1,06
Windows 8 0,78
Mac OS X 10.11 0,72
Ubuntu 0,58
Mac OS X 10.10 0,45
Chrome OS 0,35
Unknown 0,41
Hier im Blog sieht es naturgemäß ein wenig anders aus. Die meisten Zugriffe erfolgen nämlich bei uns mobil. In Sachen Desktop hat Windows bei uns die Nase wie immer klar die Nase vorne – auch wenn Windows-Nutzer nur 12 Prozent der Leserschaft ausmachen. Windows allein betrachtet verteilt sich dann folgendermaßen: Windows 10 ist ganz klar vorne, denn 69,46 % nutzen Microsofts aktuelle Systemvariante. Dass unsere Leser Update-freudiger sind wundert bei einem Tech-Blog aber natürlich auch keinen. Windows 7 schnappt sich wiederum 25,85 Prozent. Windows 8.1, das Stiefkind sozusagen, erreicht immerhin noch 4,09 %. Die restlichen paar Prozent verteilen sich auf die älteren Versionen, sind aber nicht wirklich in großem Umfang vertreten.