System-Verteilung im Januar 2019: Windows 10 baut seine Führung aus

Netmarketshare hat die Zahlen zur System-Verteilung im Januar 2019 rausgerückt. An der Spitze hat sich dabei nichts getan. Im Dezember 2018 übernahm Windows 10 die Pole Position und baut jene zaghaft aus. Windows 7 ist immer noch das zweitbeliebteste System unter den Anwendern, was wenig überrascht. Danach folgt mittlerweile, wenn auch mit riesigem Abstand, schon Apples Mac OS X 10.14.
Betrachtet ihr die restliche Liste, erkennt ihr nur minimale Verlagerungen auf den hinteren Plätzen. Ältere Systeme wie Windows XP, Vista aber auch das von Anfang eher unbeliebte Windows 8 bzw. 8.1 verlieren weiter Marktanteile. Linux besetzt mehr oder minder wacker weiterhin seine Nische mit 1,72 %. Doch blickt einfach mal selbst auf diese Platzierungen:
Platform Version Share
Windows 10 40,90
Windows 7 37,19
Mac OS X 10.14 5,12
Windows 8.1 4,34
Windows XP 2,76
Mac OS X 10.13 2,73
Linux 1,72
Mac OS X 10.12 1,19
Windows 8 0,82
Mac OS X 10.11 0,81
Ubuntu 0,68
Mac OS X 10.10 0,44
Chrome OS 0,37
Unknown 0.35
Windows Vista  0.19
Mac OS X 10.09 0.16
Mac OS X 10.06 0.06
Fedora 0.05
Mac OS X 10.07 0.03
Mac OS X 10.08 0.03
Windows NT 0.02
Free BSD 0.01
Windows 2000 0.01
Mac OS X 10.05 0.00
Hier im Blog sieht es naturgemäß ein wenig anders aus. Die meisten Zugriffe erfolgen nämlich bei uns mobil. In Sachen Desktop hat Windows bei uns die Nase wie immer klar die Nase vorne. Windows allein betrachtet verteilt sich dann folgendermaßen: Windows 10 ist ganz klar vorne, denn 66,68 % nutzen Microsofts aktuelle Systemvariante. Dass unsere Leser Update-freudiger sind wundert bei einem Tech-Blog aber natürlich auch keinen. Windows 7 schnappt sich wiederum 27,26 Prozent. Windows 8.1, das Stiefkind sozusagen, erreicht immerhin noch 4,04 %. Die restlichen paar Prozent verteilen sich auf die älteren Versionen, sind aber nicht wirklich in großem Umfang vertreten. Ein besonderer Gruß geht an die 12 Nutzer mit Windows NT.

Microsoft warnt vor Internet Explorer

In einem technischen Blogbeitrag klärt Chris Jackson, bei Microsoftverantwortlich für die Cybersicherheit, schonungslos über die Gefahren bei der Verwendung des Explorers auf. Alternativen nennt er nicht.
Der Beitrag im im offiziellen Microsoft-Blog heißt „Die Gefahren bei der Verwendung des Internet Explorer als Standardbrowser“. Darüber berichtet unter anderem die Webseite "Dr. Windows".
Jackson schreibt, dass der Internet Explorer technisch vollkommen veraltet sei. Und er beschreibt, dass Microsoft jahrelang keine Rücksicht auf Internet-Standards genommen habe. Wer heute eine neue Webseite erstellt und sie im Internet Explorer aufruft, der laufe Gefahr, so Jackson, dass sie mit 20 Jahre alten Implementierungen gerendert wird. Die Weiterentwicklung des Internet Explorers, Version 11 wurde 2015 beendet.
Jackson geht noch weiter und stellt fest, dass der Internet Explorer eigentlich gar kein Browser mehr ist, sondern nur ein Kompatibilitäts-Werkzeug. Web-Entwickler testen und entwickeln laut Jackson nur noch für moderne Browser und haben den Internet Explorer gar nicht mehr auf dem Schirm. Wer ihn noch als Standardbrowser verwendet, laufe Gefahr, die Möglichkeiten moderner Web-Apps nicht ausnutzen zu können.
Eine Lösung gibt es nicht
Eine Lösung für das Problem bietet Jackson nicht an. Der aktuelle Browser Microsoft Edge wird mit keinem Wort erwähnt, ebenso wenig der Marktführer Chrome oder der Herausforderer Firefox.
Nachdem Microsoft die Entwicklung des Internet Explorers beendet hatte, ohne mit Edge einen vollwertigen Ersatz zu liefern, sind viele Nutzer zu Google Chrome gewechselt. Microsoft kündigte 2018 an, in Zukunft die Chromium-Engine für Edge zu verwenden. Dies könnte das Chaos beendet, kommentiert "Dr. Windows".

Kosten explodieren: So teuer wird Windows 7 nach Support-Aus

Ab dem 14. Januar 2020 bietet Microsoft keine kostenlosen Sicherheitsupdates für Windows 7 mehr an. Wer das Betriebssystem dennoch weiterhin nutzen möchte, kann es ab diesem Datum gegen eine Gebühr aktualisieren. Eine Preisliste für Sicherheits-Updates nach dem Suppport-Ende ist nun aufgetaucht.
In rund einem Jahr stellt Microsoft den erweiterten Support für Windows 7 ein - Sicherheitsupdates sind für zahlende Kunden von größeren Unternehmen und Bildungseinrichtungen ab dem 10. Januar 2020 nur noch kostenpflichtig erhältlich. Wie ZDNet berichtet, ist nun eine Preisliste aufgetaucht, aus der man entnehmen kann, wie viel Nutzer des Betriebssystems nach dem Support-Ende für Softwareaktualisierungen zahlen müssen.
Demnach zahlt man für Windows 7 Enterprise im ersten Jahr 25 Dollar pro Gerät, 2021 50 Dollar und ab 2022 100 Dollar pro Device. Bei Windows 7 pro müssen User jeweils mit den doppelten Preisen rechnen - nicht gerade wenig also für den Erhalt des veralteten Betriebssystems. Für Microsofts Großkunden haben diese Summen keine Relevanz, da hier separate Deals gelten.
Windows 10 Oktober-Update bereits ein Reinfall
In der jüngeren Vergangenheit hatte Microsoft vor allem mit Problemen bezüglich des Windows 10 Oktober-Updates zu kämpfen. Aufgrund diverser Bugs wurde die Aktualisierung von dem IT-Konzern zunächst ausgebremst, doch auch nachdem das Update verfügbar ist, hat es sich nur eine geringe Anzahl an Nutzern heruntergeladen. Grund dafür ist unter anderem die nächste Aktualisierung, die bereits im April erscheinen soll und die viele User abwarten wollen.
Für Windows 7-Nutzer stellt sich die Frage, ob sie bis 2020 auf ein aktuelleres Betriebssystem wechseln wollen. Zwar lassen sich die kostenpflichtigen Sicherheitsupdates durch die Virtualisierung der Windows 7 Clients gut umgehen - ob sich das allerdings als dauerhafte Lösung eignet, ist fraglich.
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Test Honor 10 Lite Smartphone

Doppelt hält besser. Das Honor 10 Lite sieht dem Huawei P Smart 2019 zum Verwechseln ähnlich und auch die Spezifikationen lassen kaum einen Unterschied erkennen, selbst der Preis ist gleich. Ob Anwender vom Honor 10 Lite daher wirklich nur eine bessere Selfie-Cam erwarten können, klären wir in unserem Testbericht.
Jedes Jahr setzt Huawei den eigenen Smartphones ein passendes Gegenstück der Untermarke Honor vor. Auch dem Huawei P Smart (2019) wird dieser Umstand zuteil, der sich nicht nur im nahezu identischen Erscheinungsbild des Honor 10 Lite äußert, sondern auch in der fast identischen Hardwareausstattung. Lediglich die Selfie-Cam ist im 10 Lite auf den ersten Blick besser als im direkten Konkurrenten.
Für einen flüssigen Systembetrieb setzt Honor beim 10 Lite auf ein HiSilicon-Kirin-710-SoC mit integrierter ARM-Mali-G51-MP4-Grafikeinheit, 3 GB RAM und 64 GB internen eMMC-Flashspeicher. Mit einem Preis von circa 250 Euro liegt das Honor 10 Lite gleichauf mit dem Huawei P Smart (2019) und stellt ein solides Angebot im Bereich der Mittelklasse-Smartphones dar.
Als Konkurrenten kommen aber nicht nur Smartphones aus dem eigenen Lager in Frage, sondern auch Modelle anderer Hersteller. Um einen guten Überblick zu gewährleisten, wählen wir daher nicht nur das Huawei P Smart (2019) für den Vergleich aus, sondern auch das Samsung Galaxy A7 2018, Xiaomis Mi 8 Lite, das Umidigi Z2 Pro und Nokias 5.1 Plus.
Tests, News, Prozessoren (CPUs), Grafikkarten (GPUs), Artikel, Kolumne, Sonstiges
"oder" zu verknüpfen.Accessory, AMD, Android, Apple, ARM, Audio, Bay Trail, Business, Cannon Lake, Charts, Chinese Tech, Chromebook, Coffee Lake, Console, Convertible / 2-in-1, Cryptocurrency, Cyberlaw, Deal, Desktop, Fail, Gadget, Galaxy Note, Galaxy S, Gamecheck, Gaming, Geforce, Google Nexus / Pixel, How To, Ice Lake, Internet of Things (IoT), iOS, iPad Pro, iPhone, Kaby Lake, Lakefield, Laptop / Notebook, Linux / Unix, MacBook, Monitor, MSI, OnePlus Two, Phablet, Review Snippet, Rumor, Ryzen (Zen), Security, Smart Home, Smartphone, Smartwatch, Software, Storage, Tablet, Thunderbolt, Touchscreen, Ultrabook, Virtual Reality (VR) / Augmented Reality (AR), Wearable, Whiskey Lake, Windows, Workstation, XPS
Ticker
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Honor 10 Lite (10 Serie)
Prozessor
HiSilicon Kirin 710
Grafikkarte
ARM Mali-G51 MP4
Hauptspeicher
3072 MB
Bildschirm
6.21 Zoll 19.5:9, 2340 x 1080 Pixel 415 PPI, kapazitiv, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB
, 55 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Klinkenanschluss, Card Reader: microSD (bis zu 512 GB, FAT, FAT32, exFAT), 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Kompass, microUSB
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.2, GSM (900/1800), UMTS WCDMA (900/2100), LTE (1/3/7/8/20), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8 x 154.8 x 73.6
Akku
3400 mAh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Android 9.0 Pie
Kamera
Primary Camera: 13 MPix Dual: 13MP (f/1.8) +2MP (f/2.4)
Secondary Camera: 24 MPix f/2.0, 0.9µm
Sonstiges
Lautsprecher: 1 Lautsprecher, Tastatur: Virtual, Tastatur-Beleuchtung: ja, USB-Steckernetzteil, MicroUSB-Kabel, SIM-Needle, Schutzhülle, EMUI 9, 24 Monate Garantie, SAR-Wert (Kopf): 0,60 W/kg, SAR-Wert (Körper): 1,07 W/kg, Lüfterlos
jQuery('.nbc_additional_specs').toggle();Gewicht
162 g, Netzteil: 64 g
Preis
250 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.
Gehäuse - Smartphone mit rahmenlosem Bildschirm
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Das Gehäuse des Honor 10 Lite besteht aus Acrylglas und besitzt einen Rahmen aus Metall. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, sodass die Materialübergänge kaum wahrzunehmen sind. Während die physischen Bedienelemente alle auf der rechten Geräteseite fest in ihren jeweiligen Einfassungen sitzen, befinden sich alle Anschlüsse sowie der Lautsprecher an der Unterseite des Android-Smartphones. Auf der Rückseite ist der Fingerabdrucksensor gut zu erreichen. Die Vorderseite bietet außerdem durch die schmalen Bildschirmränder und eine kleine Dewdrop-Notch ein Display-zu-Gehäuse-Verhältnis von über 90 Prozent. Kaufinteressenten haben die Wahl zwischen den Farben Sky Blue, Schwarz und Sapphire Blue.
Im Vergleich mit anderen Smartphones seiner Klasse ist das 6,21 Zoll große Honor 10 Lite zwar ähnlich groß, aber nicht so breit wie die von uns gewählten Konkurrenzgeräte. Zudem bewegt sich das Gewicht mit 162 Gramm im unteren Mittelfeld auf unserer Vergleichsliste.
Ausstattung - DualSIM-Handy von Honor
Anwendern stehen im Honor 10 Lite ein HiSilicon Kirin 710, die integrierte Grafikeinheit ARM Mali-G51 MP4, 3 GB Arbeits- und 64 GB eMMC-Flashspeicher zur Verfügung. Damit ist die Ausstattung mit der anderer Mittelklasse-Geräte vergleichbar und identisch mit der des Huawei P Smart (2019). Der interne Speicher kann mit einer microSD-Karte erweitert werden, wobei die DualSIM-Funktion dadurch verloren geht. Beide NanoSIM-Slots unterstützen LTE und bieten Funktionen wie VoLTE und WiFi-Calling.
Als Ladeanschluss und für die kabelgebundene Datenübertragung steht ein MicroUSB-Anschluss an der Unterseite des Honor-Smartphones zur Verfügung. Dieser ist intern zwar nur mit USB-2.0-Standard angeschlossen, kann aber dennoch OTG-Funktionen bereitstellen. Über einen 3,5mm-Klinkenanschlussen lassen sich außerdem externe Lautsprecher oder Kopfhörer mit dem Android-Handy verbinden.
Software - Android Pie und EMUI 9
Das Honor 10 Lite bietet Nutzern ein modernes Android-Pie-System in der Version 9.0 mit Sicherheitspatches auf dem Stand vom 1. November 2018. Zum Zeitpunkt unseres Tests stand bereits ein Update mit aktualisierten Sicherheitspatches zur Verfügung. Als Bedienoberfläche kommt Huaweis EMUI 9 zum Einsatz, welches sowohl für Android-Kenner als auch Neueinsteiger eine übersichtliche Darstellung bietet. Neben einigen herstellereigenen Apps beschränken sich die Anpassungen hauptsächlich auf das Einstellungsmenü. Hier wird eine andere Strukturierung als bei einem puren Android vorgenommen, die Sortierung ist aber dennoch übersichtlich und wichtige Funktionen sind schnell gefunden.
Bei der Installation von Drittanbieter-Apps hält sich Honor stark zurück. Hier finden sich nur Facebook, Amazon und eBay, die sich zudem schnell und unkompliziert wieder deinstallieren lassen. Die von Huawei-Smartphones bekannte AppGallery ist auch auf dem 10 Lite vorhanden und bietet zahlreiche App-Vorschläge mit denen sich der Funktionsumfang um Spiele, Tools und mehr ergänzen lässt. Videostreams müssen ohne HD auskommen, da die DRM-Zertifizierung auf L3 beschränkt ist.
Kommt eine microSD-Karte zum Einsatz, kann diese nur für die Speicherung eigener Daten verwendet werden. Ein Auslagern von Apps oder das Umformatieren zu internem Speicher - diese Dinge sind nicht möglich.
Kommunikation und GPS - Langsames WLAN im Honor 10 Lite
Bei der Konnektivität zeigen sich die ersten Unterschiede zum Huawei P Smart (2019). Für Mobilfunkverbindungen in GSM- und UMTS-Netze stehen jeweils nur zwei Bänder zur Verfügung. Die Kommunikation über LTE unterstützt hingegen die gängigen Bänder 1, 3, 7, 8 und 20 mit der Kategorie 12, wodurch Downloadraten von bis zu 600 MBit/s und Uploadgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s möglich sind. Im Nahbereich können Nutzer zwar auf NFC und Bluetooth 4.2 zurückgreifen, müssen aber auf schnelles WLAN im ac-Standard verzichten. Hier bietet das Honor 10 Lite nur die langsameren Standards 802.11 b, g und n.
In unserem WLAN-Test fallen die Ergebnisse des Honor-Smartphones auch dementsprechend niedrig aus. Mit circa 49 MBit/s beim Empfang und nur wenig mehr als 41 MBit/s bei der Übertragung von Daten, muss sich das 10 Lite mit dem letzten Platz in unserem Testfeld abfinden
Mit der App "GPS Test" überprüfen wir, wie gut das Honor 10 Lite seinen eigenen Standort bestimmen kann. Dabei zeigt sich, dass im Freien eine Ortung auf bis zu fünf Meter genau möglich ist. In geschlossenen Räumen kann hingegen keine Satellitenverbindung aufrechtgehalten werden.
Auf unserer obligatorischen Fahrradtour vergleichen wir das GPS im Honor 10 Lite mit unserem Referenzgerät Garmin Edge 500. Auf geraden Wegen liegt der aufgezeichnete Wegverlauf dabei häufig neben der eigentlichen Strecke und auch in Kurven treten immer wieder Ungenauigkeiten auf. Die Unterschiede zu unserem Referenzgerät sind zwar nicht besonders groß, dennoch eignet sich das Honor 10 Lite eher für einfache Navigationsaufgaben.
Telefonfunktionen und Sprachqualität - Honor-Smartphone mit guter Sprachqualität
Nutzern des Honor 10 Lite steht die herstellereigene App für Telefonie zur Verfügung. Diese bietet den direkten Zugriff auf eine Wähltastatur und ermöglicht über zwei weitere Reiter den Blick auf die eigenen Kontake und Favoriten. Im Gespräch überzeugt das Android-Smartphone mit einem klaren Klang und einer guten Sprachübertragung. Beide Teilnehmer sind gut zu verstehen und Umgebungsgeräusche werden zuverlässig herausgefiltert. Die Lautstärke ist dabei recht hoch, wodurch auch in lauteren Umgebungen eine Verständigung möglich bleibt.
Kameras - Selfie-Handy mit 24 MP-Frontkamera
Das Honor 10 Lite bietet Anwendern eine Dual-Kamera mit 13+2 MP (Blende f/1.8 + f/2.4) auf der Rückseite und eine 24 MP starke Frontkamera mit f/2.0-Blende auf der Vorderseite. Mit letzterer lassen sich Porträtaufnahmen mit guter Qualität anfertigen. Farben werden dabei gut wiedergegeben und Details sowie feine Strukturen sind zu erkennen. In der Nahansicht verschwimmen Übergänge zwischen sehr feinen Objekten ein wenig, dieser Effekt ist aber zu vernachlässigen. Die Kamera-App des Honor 10 Lite bietet zahlreiche AI-Funktionen, die neben Verschönerungseffekten auch verschiedene Beleuchtungsmodi simulieren können. Im Einstellungsmenü stehen zudem Timer-Funktionen, Gesten- sowie Sprachsteuerung, ein Bokeh-Modus und eine Lächelerkennung zur Verfügung. Ein Profi-Modis ist der Hauptkamera vorbehalten.
Mit der Hauptkamera aufgenommene Panoramabilder profitieren von guten Lichtverhältnissen. Unsere Testaufnahme entstand an einem sehr trüben Tag, wodurch das Motiv insgesamt unterbelichtet wirkt. Details und Farben gehen dabei häufig in zu dunklen Bildbereichen unter und Helligkeitsunterschiede werden nur schlecht angeglichen. Im Nahbereich gelingen Bilder deutlich besser und glänzen mit Details und einer besseren Ausleuchtung. Farben werden ebenfalls gut wiedergegeben, Objektübergänge wirken in der Zoom-Ansicht allerdings etwas unscharf. Im Low-Light-Bereich lichtet die Kamera des Honor 10 Lite das gewählte Motiv zwar komplett ab, feine Strukturen, Farben und Details sind aber kaum noch zu erkennen. Immerhin verschwindet das Bild nicht in der Dunkelheit, lediglich die Ecken werden nicht mehr ausgeleuchtet. Neben den weiter oben genannten AI-Funktionen bietet die App für die Hauptkamera einen Modus mit frei wählbarer Blende, einen Nachtmodus mit angepasster Verschlusszeit und ISO-Werten sowie einen Profi-Modus. Mit diesem lassen sich Werte für Weißabgleich, Verschlusszeit, manuellen Fokus, Umgebungslicht und mehr manuell anpassen. Des weiteren stehen Zeitraffer, HDR-Aufnahmen und verschiedene Farbmodi zur Wahl.
Die Videofunktion ermöglicht bewegte Aufnahmen mit einer ähnlichen Qualität wie unsere Testfotografien. Dabei können im 720p-Modus Verschönerungseffekte angewendet werden, die bei höheren Auflösungen nicht zur Verfügung stehen. Diese sind 1080p mit 30 FPS, 1080p mit 60 FPS und ein 1080p-Modus der im 18,7:9-Format die komplette Displaybreite ausnutzt. Ein Bildstabilisator sorgt dafür, dass kleinere Verwackelungen ausgeglichen werden, dieser kann aber nicht abgeschaltet werden.
Bildervergleich
Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.
Mit dem ColorChecker-Passport überprüfen wie, wie gut die Kamera des Honor 10 Lite Farben wiedergeben kann. Dabei zeigt sich, das Grün-, Blau, Grau- und Brauntöne etwas zu hell und die übrigen Farben eher zu dunkel abgelichtet werden.
Unter kontrollierten Lichtbedingungen kann die Kamera des Android-Smartphones unseren Testchart gut wiedergeben. Farben sowie feine Strukturen und Details bleiben dabei deutlich sichtbar. In den unteren Ecken stellt sich allerdings eine deutlich sichtbare Blässe ein.
Zubehör und Garantie - Schutzhülle im Lieferumfang
Im Lieferumfang des Honor 10 Lite befinden sich ein USB-Steckernetzteil mit passendem MicroUSB-Kabel, eine Silikon-Schutzhülle und eine SIM-Needle zum Öffnen des NanoSIM-/microSD-Kartenschachts. Zusätzlich können im Online-Shop des Herstellers ein Flip-Cover für das 10 Lite und allgemeines Smartphone-Zubehör wie Powerbanks, Headsets und mehr erworben werden.
Käufern des 10 Lite gewährt Honor einen Garantiezeitraum von 24 Monaten.
Eingabegeräte & Bedienung - Swift-Key als Standard-Tastatur
Für Texteingaben steht Nutzern die Tastatur-App Swift-Key zur Verfügung. Damit gelingen Eingaben schnell und unkompliziert. Zudem lässt sich das Erscheinungsbild durch Layouts anpassen und die Größe sowie Anordnung der Tastatur individualisieren. Der Touchscreen übermittel jede Berührung direkt an das System, bietet den Fingerkuppen bei Drag-and Drop-Bewegungen aber etwas zu viel Widerstand. Der Lagesensor reagiert ebenfalls zuverlässig und passt den Bildinhalt nur mit einer geringen Verzögerung an die Ausrichtung des Telefons an.
Zum Entsperren des Honor 10 Lite können Nutzer den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite verwenden. Dieser erkannte gespeicherte Fingerabdrücke in unserem Test sehr zuverlässig.
Display - Android-Handy mit großem Bildschirm
Der Bildschirm des Honor 10 Lite besteht aus einem 6,21 Zoll großen IPS-Panel mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Bildpunkten im Format 19,5:9. Die durchschnittliche Helligkeit liegt dabei mit circa 446 cd/m² in der Mitte unseres Testfeldes. Mit Sensor erreichen wir eine maximale Luminanz von 420 cd/m² und im ALP50-Test werden 412 cd/m² erreicht. Die Ausleuchtung liegt mit 89 Prozent leicht über dem Durchschnitt der von uns gewählten Vergleichsgeräte.
Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)
Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Unsere Messungen bescheinigen dem Honor 10 Lite ein unterdurchschnittliches Kontrastverhältnis von 805:1 und einen erhöhten Schwarzwert von 0,58 cd/m². Farben werden dadurch nicht besonders gut voneinander abgegrenzt und Schwarztöne erhalten einen deutlichen Grauschleier.
Im Auslieferungszustand ist im Honor 10 Lite das Farbprofil "Lebhaft, Standard" aktiviert. Dieses bietet kühle Farben und ist durch einen hohen Blau- und reduzierten Rotanteil gekennzeichnet. Das vorgefertigte Profil "Normal, Standard" gleicht diese Abweichungen aus und bietet eine ausgeglichene Darstellung. Anwender können allerdings auch auf einer frei einstellbaren Farbskala eine Darstellung nach ihren Vorlieben aktivieren.
Reaktionszeiten (Response Times) des Displays
Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
Die Helligkeitswerte des Honor 10 Lite reichen aus, um Bildinhalte auch im Freien gut ablesen zu können. Dabei sollten schattige Plätze bevorzugt werden, da sonst Reflexionen von Objekten in der Umgebung die Sicht behindern. In geschlossenen Räumen sorgen künstliche Lichtquellen ebenfalls für störende Spiegelungen.
Das IPS-Panel des Honor 10 Lite ist sehr blickwinkelstabil. Aus nahezu jedem Winkel lassen sich Inhalte erkennen, ohne dass diese verzerrt oder mit verfälschten Farben dargestellt werden. Solange keine Spiegelungen von Objekten in der Umgebung die Sicht behindern, lässt sich das Honor 10 Lite auch aus ungewöhnlichen Positionen heraus verwenden.
Leistung - Honor 10 Lite mit guter Performance
Im Honor 10 Lite sorgen ein HiSilicon-Kirin-710-SoC und die integrierte Grafikeinheit ARM Mali-G51 MP4 für einen flüssigen Systembetrieb. Diese werden bei ihrer Arbeit von 3 GB Arbeits- und 64 GB eMMC-Flashspeicher unterstützt. Damit bietet das Andorid-Smartphone eine typische Mittelklasse-Ausstattung, die sich für die meisten alltäglichen Apps und Spiele auf mittleren Grafikeinstellungen gut eignet.
Die Ergebnisse der Benchmark-Tests zeigen, dass sich das Honor 10 Lite auf einem Niveau mit dem Huawei P Smart (2019) bewegt, welches mit identischer Hardware ausgestattet ist. Im Vergleich zur übrigen Konkurrenz fallen die Werte zwar schwankend aus, insgesamt platziert sich das Android-Smartphone mal über mal unter dem Mittelfeld der von uns gewählten Vergleichsgeräte. Vor allem in grafiklastigen Tests liegt das Ergebnis häufig etwas niedriger als bei vergleichbaren Geräten.
In den Benchmarks zur Browser-Performance kann sich das Honor 10 Lite einen Platz im Mittelfeld der von uns gewählten Vergleichsgeräte sichern. Der WebXPRT 2015 stellt allerdings eine Ausnahme dar, da das Android-Smartphone hier auf dem ersten Platz in unserem Testfeld landet. Im Alltag äußern sich die Testergebnisse durch einen flüssig scrollenden Browser, der Webseiteninhalte schnell aufbaut und Medieninhalte zügig bereitstellt.
Die Speicherperformance des internen eMMC-Flashspeichers liegt auf einem Niveau mit den Geschwindigkeiten vergleichbarer Geräte. Von den 64 GB Gesamtspeicher stehen Anwendern circa 55 GB für die Speicherung von Apps, eigenen Daten, Fotos und Videos zur Verfügung. Über den internen microSD-Kartenleser kann der Speicher laut Hersteller auf bis zu 512 GB erweitert werden. Dabei können Apps allerdings nicht auf diese ausgelagert oder die Speicherkarte zu internem Speicher umformatiert werden.
Mit unserer Referenzspeicherkarte Toshiba Exceria Pro M501 erreicht der interne Kartenleser Schreib- und Leseraten, die ebenfalls auf dem Niveau der von uns gewählten Konkurrenzgeräte liegen.
Spiele - Android-Smartphone für Mittelklasse-Gaming
Im Honor 10 Lite sorgt eine ARM-Mali-G51-MP4-Grafikeinheit für die Darstellung von Bildinhalten. Damit lassen sich die meisten Spiele flüssig ausführen, in sehr anspruchsvollen Titeln müssen die Grafikeinstellung allerdings etwas niedriger gewählt werden. In unserem Test liefen die Spiele "Arena of Valor" und "Asphalt 9: Legends" auch auf hohen Einstellungsstufen sehr flüssig. Der Touchscreen übermittelte Eingaben zuverlässig an das jeweilige Spiel und auch der Lagesensor übersetzte Bewegungen direkt auf den Bildschirm.
Emissionen - Weniger Leistung durch hohe Temperaturen
Temperatur
Die Oberflächen des Honor 10 Lite erwärmen sich in unserem Test auf circa 32 °C im Leerlauf und auf bis zu 34 °C unter Last. Dabei fühlt sich das Gerät lediglich warm und nie heiß an. Während der anspruchsvollen GFXBench-Tests ES 2.0 und Manhatten 3.1 zeigt sich zudem, dass die Leistung des Honor 10 Lite auf Dauer beeinträchtigt wird. In beiden Durchläufen fiel die Performance um circa 15 Prozent ab, daher ist während des Betriebs mit Einschränkungen der Leistung zu rechnen.
Netzteil (max.)  26.2 °C | Raumtemperatur 21.5 °C | Voltcraft IR-260
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.1 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 33.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.6 °C
(von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 33.4 °C
(im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
Lautsprecher
Der Lautsprecher des Honor 10 Lite spielt relativ laut und bietet ein Klangspektrum mit ausgeprägten höheren Mitten. Medieninhalte klingen dadurch etwas unausgewogen, da tiefere Töne praktisch nicht vorhanden sind. Für die Wiedergabe von Sprache ist dieses Klangbild zwar geeignet, für den Genuss von Musik oder Videoinhalten sollten aber Kopfhörer oder externe Lautsprecher bevorzugt werden. Für den Anschluss dieser Geräte steht neben Bluetooth 4.2 auch ein 3,5mm-Klinkenanschluss zur Verfügung. Dieser nimmt entsprechende Stecker fest auf und beeinflusst die Audioqualität nicht negativ.
Honor 10 Lite Audio Analyse
(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 9.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 63% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 29% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 77% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 18% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%
Huawei P Smart 2019 Audio Analyse
(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 26.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 64% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 78% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 17% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%
Akkulaufzeit - Mäßige Laufzeit im Honor 10 Lite
Energieaufnahme
Unsere Messungen bescheinigen dem Honor 10 Lite eine Leistungsaufnahme von mindestens einem Watt im Leerlauf und maximal 7,7 Watt unter Last. Damit ist das Android-Smartphone das Gerät mit dem höchsten Energieverbrauch in unserem Testfeld.
Das mitgelieferte 10-Watt-Netzteil ist ausreichend hoch dimensioniert, um das Honor 10 Lite auch unter Last zuverlässig mit Energie versorgen zu können.
Akkulaufzeit
Das Honor 10 Lite kann unseren praxisnahen WLAN-Test etwas mehr als acht Stunden durchführen, bis es wieder an ein Ladegerät angeschlossen werden muss. Damit ist die Laufzeit etwas geringer als bei vergleichbaren Geräten, die zum Teil mit einer niedrigeren Akkukapazität eine längere Laufzeit erreichen.
Das mitgelieferte Ladegerät besitzt keine Quick-Charge-Funktion und benötigt circa drei Stunden und 20 Minuten, um den 3.400 mAh starken Akku wieder vollständig aufzuladen.
Pro
+ gute Systemperformance
+ aktuelles Android Pie
+ schmale Bildschirmränder
Contra
- kein USB-Typ-C-Anschluss
- langsames WLAN
- Drosselung der Leistung bei starker Last
- mäßige Akkulaufzeit
- geringe Frequenzausstattung für GSM und UMTS
Fazit - Mittelklasse-Smartphone mit kleinen Schwachpunkten
In unserem Test zeigt sich das Honor 10 Lite als performantes Mittelklasse-Smartphone mit einer guten Selfie-Kamera. Die Systemleistung ist für die meisten alltägliche Anwendungen mehr als ausreichend und bietet genug Reserven für aktuelle Spiele. Die Speicherausstattung entspricht dem üblichen Rahmen dieser Preisklasse und auch die übrigen Features des Honor-Smartphones sind konkurrenzfähig. Kaufinteressenten sollten aber auch die niedrige Frequenzabdeckung für GSM und UMTS beachten.
Das Honor 10 Lite bietet für rund 250 Euro eine gute Selfie-Cam und eine solide Systemleistung auf Mittelklasse-Niveau. Das langsame WLAN wäre dabei aber nicht nötig gewesen.
Für Kaufinteressenten stellt sich vielleicht die Frage nach dem Unterschieden zum Huawei P Smart (2019). Dieses bietet eine fast identische Hardwareausstattung und verfügt über schnelleres WLAN. Letzteres ist dann auch der größte Kompromiss zwischen den beiden Smartphones. Nutzer, die Wert auf eine gute Frontkamera legen, entscheiden sich für das Honor 10 Lite. Anwender, die eine schnelle WLAN-Verbindung bevorzugen, werden beim Huawei P Smart (2019) fündig. Wer sich gar nicht entscheiden kann, greift vielleicht lieber zu einem Konkurrenz-Produkt.

Chrome OS: Update bringt erhöhte Sicherheit und andere Verbesserungen mit sich

Chrome OS hat im Stable-Channel ein neues Update auf Version 72.0.3626.97 erhalten. Laut Google soll jene Aktualisierung für die meisten Geräte erscheinen und sich bereits in der Verteilung befinden. Neu ist unter anderem, dass sich App-Shortcuts von Android-Apps nun direkt im Launcher suchen lassen sollen.
Außerdem wurde der Chrome Browser jetzt für Geräte mit Touchscreen optimiert, die sich im Tabletmodus befinden. Dateien, die ihr über Backup and Sync gespeichert habt, könnt ihr fortan unter My Drive -> Computers finden. Der Chrome OS-Netzwerkmanager Shill agiert ab sofort nicht mehr als Root User auf eurem System, sondern werkelt jetzt in einer Sandbox-Umgebung.
Neue Features
Addition of a page about touch gestures in the built-in ChromeVox screen reader tutorial
Chrome browser has been optimized for touchscreen devices in tablet mode
External storage access for Android apps using direct /storage and MediaStore APIs
App shortcuts for Android apps are now searchable in the launcher. Users can find an app shortcut by long pressing or right-clicking on an Android app.
Policies added to manage print job attributes for native printing including simple/duplex printing and color/B&W printing
Picture in Picture (PiP) now available for Chrome sites
Within the ChromeVox screen reader, added a setting in the ChromeVox options page to read anything under the mouse cursor
Files saved via Backup and Sync on Drive now available in Files app under My Drive/Computers
Verbesserungen bei der Sicherheit
Shill, the network manager for Chrome OS, has been put in a sandbox and no longer runs as the root user on the system. This security hardening measure helps protect users in the case of networking-related security vulnerabilities, such as one that resulted in persistent device compromise in 2016.

Windows 10 Insider 19H1 Build: Das ist neu, jetzt auch für "Skip Ahead"

Microsoft hat eine neue Vorschau-Version für das bereits im Frühjahr erwartete nächste Windows 10-Feature-Update veröffentlicht. Das neue Build trägt die Nummer 18334 und bringt unter anderem Verbesserungen für den Gaming-Bereich von Windows mit.
Für Windows Insider im Fast Ring gibt es eine neue Preview für Windows 10 19H1 zum Ausprobieren. Windows Insider-Chefin Dona Sarkar stellt die Neuerungen in einem Blog-Beitrag im Einzelnen vor. Das neue Build trägt die Nummer 18334 und wird nun erstmals nicht nur an den Fast Ring verteilt, sondern steht auch nach der Öffnung des Skip Ahead-Rings für diese Nutzer bereit. Die Verteilung an Builds für Skip Ahead ist damit nun wieder im Gange.
Optimierung für das Spiele-Erlebnis unter Windows 10
Bei den Neuerungen gibt es in dem Build nur einige neue Optionen für den Gaming-Bereich. Microsoft optimiert nun das Spiele-Erlebnis, teilt Dona Sarkar mit. Inwiefern es dabei nun schon konkrete Änderungen gibt, ist aktuell unklar. Microsoft startet aber um mehr Feedback zu sammeln eine kostenlose Testphase für State of Decay, die zunächst nur einer begrenzten Anzahl an Nutzern zur Verfügung gestellt werden kann. Wie man daran teilnehmen kann, wird im Windows Blog erklärt. Dazu gibt es wie gewohnt auch die Information über behobene Fehler und zu bekannten Problemen, die mit dem neuen Build noch bestehen. Dazu gehört, dass bei Starten von Spielen, die Anti-Cheat-Software verwenden ein Green Screen of Death (GSOD) auftreten kann. Zudem gibt es noch immer Probleme mit der Windows-Sicherheitsanwendung. Es kann dabei sein, dass ein unbekannter Status für den Viren- und Bedrohungsschutzbereich angezeigt wird. Das kann laut dem Windows-Team nach einem Upgrade, Neustart oder nach Änderungen der Einstellungen auftreten. Eine Lösung gibt es dafür aktuell noch nicht.
Weitere bekannte Probleme:
Creative X-Fi-Soundkarten funktionieren nicht richtig. Microsoft arbeiten mit Creative zusammen, um dieses Problem zu lösen.
Während die Nachtlichtfunktionalität wieder einsatzbereit ist, werden weiterhin Probleme damit untersucht.
Wenn Sie den PC zurücksetzen und "Meine Dateien" auf einem Gerät aufbewahren wählen, auf dem "Reservierter Speicher" aktiviert ist, muss der Benutzer einen zusätzlichen Neustart durchführen, um sicherzustellen, dass der reservierte Speicher wieder ordnungsgemäß funktioniert.
Einige Realtek SD-Kartenleser funktionieren nicht ordnungsgemäß.
Nach dem Upgrade können zwei Narrator-Stimmen gleichzeitig sprechen. Starten Sie den Computer einmal neu, dieses Problem wird behoben.
Einige der Echtzeitschutzoptionen für Malwarebytes Premium können nicht aktiviert werden.
MSA-Benutzer nach der Passwortänderung können sich möglicherweise beim nächsten Versuch nicht mehr anmelden. Ein Neustart behebt das Problem.
Wenn die Lupe aktiviert und auf den angedockten Modus eingestellt ist, stürzt die Maschine beim Einloggen ab und startet neu. Microsoft empfiehlt dazu jedem, der die Lupe verwendet, den Dockmodus zu deaktivieren. Eine Lösung dafür wird in einem kommenden Build zu finden sein. Für Benutzer, die ein Upgrade durchgeführt haben und auf diese Neustartbedingung gestoßen sind, können versuchen, die Lupe auszuschalten, indem Sie bei der Anmeldung Win + Esc drücken und dann die Lupenansicht in den Lupeneinstellungen auf Lupe oder Vollbild ändern.
Laut Windows-Manager Brandon LeBlanc arbeitet das Team auch an einem neuen Update für Nutzer im Slow Ring, wann dort aber mit einer neuen Version zu rechnen ist, ist unbekannt. 

Neue Samsung-Smartwatch: Galaxy Active verzichtet wohl auf beliebtes Feature

Schon beim ersten Leak zur Galaxy Watch begannen die Gerüchte: Baut Samsung die nächste Smartwatch ohne drehbare Lünette? Nun tauchen weitere Fotos und erste technische Details auf, die zeigen, dass das beliebte Feature wirklich gestrichen werden könnte.
Die Seite tigermobiles veröffentlicht ein neues Foto zum Nachfolger der Galaxy Watch. Es zeigt das Modell in weiteren Farben und verstärkt die Befürchtung, dass Samsung auf die drehbare Lünette verzichtet. Um den Namen herrscht noch immer Uneinigkeit. Ob nun Galaxy Sport oder Galaxy Active, die nächste Smartwatch von Samsung bekommt ein rundes Display mit randloser Vorderseite aus Glas. Zusammen mit dem Model in Silber, stehen mit Blau, Schwarz und Roségold vier Farben zur Auswahl.Weitere technische Details: Tigermobile berichtet von 4GB RAM, WLAN, Bluetooth und einer Unterstützung von NFC zum mobilen Bezahlen. Die Seite Sammobile berichtet zudem von einem integrierten Lautsprecher und LTE-Verfügbarkeit, um mit der Uhr auch unterwegs Daten zu empfangen und telefonieren zu können. Das Display soll mit 1,3-Zoll leicht größer werden als bei der Gear Sport und eine Auflösung von 360×360 Pixeln besitzen. Auffällig ist zudem, dass der Akku mit 230 mAh etwas kleiner wird.
Samsung Galaxy Active: Smartwatch für Sportler ohne Lünette
Das ist die neue Smartwatch von Samsung. Auf einem Pressebild zeigt sich die Galaxy Active von Samsung. Die Seite 91mobiles soll das Foto von einer anonymen Quelle bekommen haben. In den letzten Wochen tauchten immer wieder Vorabinformationen zur nächsten Galaxy Watch auf. Zuerst unter dem Namen Galaxy Sport, nun gilt der Name Galaxy Active als Favorit.
Was ist auf dem Bild zu erkennen? Eine runde und zierliche Smartwatch, die den Fokus auf Sportfunktionen legen soll. Das Gehäuse glänzt mit einer gebürsteten metallischen Oberfläche, einem runden Display und zwei Knöpfen für die Bedienung an der Seite. Insgesamt wirkt die Uhr recht klein – dafür aber auch deutlich hochwertiger als die bisherige Gear Sport.
Wo ist die drehbare Lünette? Genau dieses Feature vermissen Fans schon seit den ersten Gerüchten. Die randlose Vorderseite aus Glas ist ein radikal neues Design und erinnert im ersten Moment an eine runde Apple Watch oder die Motorola Moto 360. Platz für den drehbaren Rahmen bleibt nicht.
Es sieht auch nicht danach auch, als ob man den Bildschirm drehen könnte. Die letzte Hoffnung wäre, dass die Ränder berührungsempfindlich sind und darüber die alte Bedienung erhalten bleibt. Doch dazu gibt es bisher noch keine Hinweise.
Samsung Galaxy Active: Vorstellung zusammen mit Galaxy S10
Am 20. Februar könnte die Smartwatch zusammen mit dem Galaxy S10 auf Samsungs „Unpacked-Event“ vorgestellt werden. Neben der Uhr und dem nächsten Smartphone-Flaggschiff erwarten wir auch weiteres Zubehör wie neue Fitnesstracker und die Nachfolger der drahtlosen Kopfhörer Icon X. Viellicht spart sich Samsung die Wearables aber auch noch bis zum MWC eine Woche später auf.Was haltet ihr von der neuen Smartwatch? Schreibt uns in die Kommentare.
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