Microsoft hat soeben das neue Surface Book 3 vorgestellt. In einem äußerlich unveränderten Gerät steckt hier neue Technik auf Basis der neuen Intel Core-CPUs der 10. Generation, die man mit aktuellen Nvidia-Grafikkarten aus der GTX 1600- und der Quadro RTX-Reihe kombiniert.
Das Surface Book 3 bleibt äußerlich im Grunde identisch: Das Gehäuse ist genau so schwer und groß wie zuvor, unabhängig davon, ob es sich um das Modell mit 13,5- oder 15-Zoll-Display handelt. Auch der Bildschirm an sich bleibt unverändert, genauso wie das innovative Scharnier und der Umstand, dass man den Tablet-Teil von der Tastatur-Basis mit der integrierten GPU trennen kann.
Die eigentlichen Neuerungen finden hier also wieder unter der Haube statt und beziehen sich vor allem auf die Plattform. Wer also zum Beispiel auf Thunderbolt-Support hoffte, wird wieder enttäuscht, wofür Microsoft vor einigen Wochen allerdings nachvollziehbare Sicherheitsbedenken als Grund anführte.
Neue Intel 'Ice Lake'-Prozessoren mit 10 Nanometern
Im Surface Book 3 steckt grundsätzlich die neue Intel Core "Ice Lake"-Familie, die im 10-Nanometer-Maßstab gefertigt wurde. Microsoft verspricht bis zu 50 Prozent mehr Leistung gegenüber dem Vorgängermodell, wobei dies natürlich wie immer mit einiger Vorsicht zu genießen ist. Konkret stecken der Intel Core i5-1035G7 mit 1,2 Gigahertz Basistakt und 3,7 GHz Boost-Takt sowie der Intel Core i7-1065G7 mit 1,3 GHz Basistakt und 3,9 GHz maximaler Taktrate unter der Haube.
Das größere 15-Zoll-Modell wird dabei ausschließlich mit dem i7-SoC angeboten und auch dann, wenn man im 13-Zöller eine Zusatz-GPU von Nvidia wünscht, muss man zum Core i7 greifen. Der Intel Core i5 wird also nur in der 13,5-Zoll-Variante als Basismodell ohne Zusatzgrafik angeboten.
Beim Arbeitsspeicher geht es bei acht Gigabyte los, doch bereits die günstigsten i7-basierten Modelle haben immer mindestens 16 GB RAM verbaut. Neu ist die Option, auf bis zu 32 GB Arbeitsspeicher hochzurüsten. Der interne Speicher ist mindestens 256 GB groß und wird wie immer in Form einer schnellen PCIe-NVMe-SSD realisiert. In Deutschland sind maximal ein Terabyte möglich, in den USA gibt es aber auch Varianten mit bis zu 2 TB großer SSD. Als Betriebssystem wird natürlich Windows 10 wahlweise als Home- oder Pro-Version vorinstalliert.
Reichlich Grafik-Power dank Nvidia Quadro-GPUs - aber nur für Business
Microsoft führt mit den neuen Surface Book 3-Modellen auch wieder neue Grafikchips ein, wobei "neu" in diesem Fall relativ ist. In den für Privatkunden erhältlichen Versionen des Surface Book 3 13,5 und Surface Book 3 15 werden nämlich entweder die Nvidia GeForce GTX 1650 (13-Zoll-Modell, mit vier GB Speicher) oder die Nvidia GeForce GTX 1660 Ti (15-Zoll-Modell, mit sechs GB Speicher) verbaut, wobei jeweils ein Nvidia MaxQ-Design zum Einsatz kommt. Wer auf aktuelle RTX-Grafik gehofft hatte, schaut also in die Röhre.
Die wirkliche Neuerung gibt es beim 15-Zoll-Modell für Business-Kunden. Firmenkunden können nämlich neben den Versionen mit Nvidia GeForce-GTX-Grafik auch zu (sehr teuren) Varianten mit Nvidia Quadro RTX 3000-GPU und sechs Gigabyte GDDR6-Grafikspeicher greifen. Je nach Modell werden unterschiedlich starke Netzteile mitgeliefert, denn die neuen Surface Book 3 15-Zoll-Modelle mit Quadro-GPU bekommen ein neues 127-Watt-Netzteil.
Abgesehen von den neuen Prozessoren und Grafikeinheiten gibt es wenige weitere Neuerungen. Unter anderem wird jetzt WiFi 6 unterstützt. Die Port-Ausstattung bleibt ebenso unverändert wie der Akku, auch wenn Microsoft dank der durch die kleinere Strukturbreite wohl etwas sparsameren CPUs jetzt von bis zu 17,5 Stunden Laufzeit spricht.
Das Surface Book 3 kostet in der 13-Zoll-Version in der Basis-Konfiguration für Privatkunden in Deutschland 1799 Euro. Wer ein Modell mit i7-CPU und Nvidia-Grafik wünscht, muss dafür mindestens 2249 Euro auf den Tisch legen. Beim 15-Zoll-Modell geht es mit i7-CPU und Nvidia GTX-GPU bei 2599 Euro los. Für die Versionen mit Quadro-GPU zahlen Business-Kunden mindestens 3899 Euro. Die Auslieferung soll ab dem 5. Juni erfolgen.
Das Surface Book 3 bleibt äußerlich im Grunde identisch: Das Gehäuse ist genau so schwer und groß wie zuvor, unabhängig davon, ob es sich um das Modell mit 13,5- oder 15-Zoll-Display handelt. Auch der Bildschirm an sich bleibt unverändert, genauso wie das innovative Scharnier und der Umstand, dass man den Tablet-Teil von der Tastatur-Basis mit der integrierten GPU trennen kann.
Die eigentlichen Neuerungen finden hier also wieder unter der Haube statt und beziehen sich vor allem auf die Plattform. Wer also zum Beispiel auf Thunderbolt-Support hoffte, wird wieder enttäuscht, wofür Microsoft vor einigen Wochen allerdings nachvollziehbare Sicherheitsbedenken als Grund anführte.
Neue Intel 'Ice Lake'-Prozessoren mit 10 Nanometern
Im Surface Book 3 steckt grundsätzlich die neue Intel Core "Ice Lake"-Familie, die im 10-Nanometer-Maßstab gefertigt wurde. Microsoft verspricht bis zu 50 Prozent mehr Leistung gegenüber dem Vorgängermodell, wobei dies natürlich wie immer mit einiger Vorsicht zu genießen ist. Konkret stecken der Intel Core i5-1035G7 mit 1,2 Gigahertz Basistakt und 3,7 GHz Boost-Takt sowie der Intel Core i7-1065G7 mit 1,3 GHz Basistakt und 3,9 GHz maximaler Taktrate unter der Haube.
Das größere 15-Zoll-Modell wird dabei ausschließlich mit dem i7-SoC angeboten und auch dann, wenn man im 13-Zöller eine Zusatz-GPU von Nvidia wünscht, muss man zum Core i7 greifen. Der Intel Core i5 wird also nur in der 13,5-Zoll-Variante als Basismodell ohne Zusatzgrafik angeboten.
Beim Arbeitsspeicher geht es bei acht Gigabyte los, doch bereits die günstigsten i7-basierten Modelle haben immer mindestens 16 GB RAM verbaut. Neu ist die Option, auf bis zu 32 GB Arbeitsspeicher hochzurüsten. Der interne Speicher ist mindestens 256 GB groß und wird wie immer in Form einer schnellen PCIe-NVMe-SSD realisiert. In Deutschland sind maximal ein Terabyte möglich, in den USA gibt es aber auch Varianten mit bis zu 2 TB großer SSD. Als Betriebssystem wird natürlich Windows 10 wahlweise als Home- oder Pro-Version vorinstalliert.
Reichlich Grafik-Power dank Nvidia Quadro-GPUs - aber nur für Business
Microsoft führt mit den neuen Surface Book 3-Modellen auch wieder neue Grafikchips ein, wobei "neu" in diesem Fall relativ ist. In den für Privatkunden erhältlichen Versionen des Surface Book 3 13,5 und Surface Book 3 15 werden nämlich entweder die Nvidia GeForce GTX 1650 (13-Zoll-Modell, mit vier GB Speicher) oder die Nvidia GeForce GTX 1660 Ti (15-Zoll-Modell, mit sechs GB Speicher) verbaut, wobei jeweils ein Nvidia MaxQ-Design zum Einsatz kommt. Wer auf aktuelle RTX-Grafik gehofft hatte, schaut also in die Röhre.
Die wirkliche Neuerung gibt es beim 15-Zoll-Modell für Business-Kunden. Firmenkunden können nämlich neben den Versionen mit Nvidia GeForce-GTX-Grafik auch zu (sehr teuren) Varianten mit Nvidia Quadro RTX 3000-GPU und sechs Gigabyte GDDR6-Grafikspeicher greifen. Je nach Modell werden unterschiedlich starke Netzteile mitgeliefert, denn die neuen Surface Book 3 15-Zoll-Modelle mit Quadro-GPU bekommen ein neues 127-Watt-Netzteil.
Abgesehen von den neuen Prozessoren und Grafikeinheiten gibt es wenige weitere Neuerungen. Unter anderem wird jetzt WiFi 6 unterstützt. Die Port-Ausstattung bleibt ebenso unverändert wie der Akku, auch wenn Microsoft dank der durch die kleinere Strukturbreite wohl etwas sparsameren CPUs jetzt von bis zu 17,5 Stunden Laufzeit spricht.
Das Surface Book 3 kostet in der 13-Zoll-Version in der Basis-Konfiguration für Privatkunden in Deutschland 1799 Euro. Wer ein Modell mit i7-CPU und Nvidia-Grafik wünscht, muss dafür mindestens 2249 Euro auf den Tisch legen. Beim 15-Zoll-Modell geht es mit i7-CPU und Nvidia GTX-GPU bei 2599 Euro los. Für die Versionen mit Quadro-GPU zahlen Business-Kunden mindestens 3899 Euro. Die Auslieferung soll ab dem 5. Juni erfolgen.
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