Der koreanische Elektronikhersteller LG braucht dringend mal wieder einen Erfolg im Smartphone-Markt. Mit dem LG Velvet versucht man jetzt nach einer Reihe gescheiterter Flaggschiff-Modelle den Neustart - mit einem Premium-Smartphone der Mittelklasse.
Das LG Velvet soll vor allem auch durch seine Optik punkten und setzt deshalb auf "modische" Farben, eine edle Anmutung und eine eigenwillige Rahmenform. Die Kameras auf der Rückseite sind - entgegen dem aktuellen, vom iPhone ausgelösten Trend - nicht in einem riesigen, rechteckigen Buckel untergebracht, sondern ähnlich einer Reihe von Tropfen einfach vertikal.
Riesiges 6,8-Zoll-Display mit 1080p-Auflösung
Vorn wird der Nutzer von einem gigantischen 6,8-Zoll-Display begrüßt, das im 20,5:9-Format gehalten ist und mit 2460 x 1080 Pixeln eine entsprechend langgezogene Auflösung mitbringt. Zentral am oberen Rand sitzt die Frontkamera, welche mit 16 Megapixeln eine recht ordentliche Auflösung liefert. Die Seiten des Plastik-OLED-Bildschirms sind leicht nach hinten gewölbt, jedoch bei weitem nicht so stark wie bei anderen aktuellen Top-Smartphones.
Eine Besonderheit ist, dass LG dem Velvet einen speziellen Digitizer verpasst hat, der die Verwendung eines beliebigen Wacom-Stylus mit bis zu 4096 Druckstufen ermöglicht. Auf diese Weise kann also nicht nur die Bedienung des Smartphones per Stift erfolgen, sondern auch das Anfertigen von Skizzen oder handschriftlichen Notizen ist mit dem Stift möglich - inklusive der Neigungsempfindlichkeit. Im Grunde greift LG mit dem Velvet also auch das Samsung Galaxy Note an.
Snapdragon 765 mit integriertem 5G-Modem
Anders als man vielleicht vermuten würde, setzt LG wie angekündigt nicht auf eine absolute High-End-Ausstattung, zumindest was die Hardware-Plattform angeht. Statt Qualcomms aktuellem Top-Chip kommt hier nämlich "nur" der Snapdragon 765 mit seinem direkt integrierten 5G-Modem zum Einsatz. Der Octacore-SoC erreicht bis zu 2,2 Gigahertz und dürfte somit vollkommen ausreichende Leistung für die allermeisten Nutzer bieten.
Der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte üppig dimensioniert, während der interne UFS-2.1-basierte Speicher 128 GB groß ist. Eine Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot ist ausdrücklich möglich. Hinzu kommt ein mit 4300mAh ordentlich großer Akku, der per Fast-Charging und Wireless-Charging gleichermaßen geladen werden kann.
48-Megapixel-Kamera mit Kino- & ASMR-Modus
Bei den Kameras setzt man beim LG Velvet im Grunde auf bekannte Kost. Die Hauptkamera nutzt einen 48-Megapixel-Sensor, wie er in vielen aktuellen Geräten steckt. Hinzu kommen auch noch eine Ultra-Weitwinkelkamera mit acht Megapixeln und ein Tiefensensor mit fünf Megapixeln. Unter anderem bieten die Hauptkameras eine Bildstabilisierung, sie sollen aber vor allem mit einer Reihe interessanter Multimedia-Features überzeugen.
So gibt es, typisch für LG, unter anderem einen speziellen Modus für die Aufnahme von Videos im Kinoformat, die Möglichkeit während der Aufzeichnung die Framerate dynamisch mit einem einfachen Slider anzupassen und einen speziellen Filter, durch den ASMR-Aufnahmen mit einer klaren Wiedergabe von kleinsten Geräuschen möglich sein sollen. Hinzu kommt eine Funktion, bei der Umgebungsgeräusche selbst unter schlechtesten Bedingungen per Software herausgefiltert werden sollen.
Als Betriebssystem läuft auf dem LG Velvet das aktuelle Android 10 in Verbindung mit einer vom Hersteller relativ stark angepassten Benutzeroberfläche. Mit nur 180 Gramm ist das LG Velvet für seine Größe und die Akkukapazität überraschend leicht, vor allem wenn man bedenkt, dass hier ein Rahmen aus Metall in Verbindung mit Glas als Gehäusematerial verwendet wird.
LG bietet das Velvet in Südkorea in den Farben Aurora White, Aurora Gray, Aurora Green und Illusion Sunset an. Das Gerät wurde bisher nur für Korea angekündigt, wo es in Kürze über alle großen Netzbetreiber verkauft werden soll. Für Korea nennt LG einen Preis von umgerechnet knapp 700 Euro. Dazu muss man aber sagen, dass zum Beispiel ein Galaxy S20 in Südkorea für umgerechnet knapp 950 Euro in den Handel kam. Hierzulande dürfte der Preis also letztlich niedriger ausfallen, wobei LG zuletzt immer wieder mit überraschend hohen Preisen um die Ecke kam.
Das LG Velvet soll vor allem auch durch seine Optik punkten und setzt deshalb auf "modische" Farben, eine edle Anmutung und eine eigenwillige Rahmenform. Die Kameras auf der Rückseite sind - entgegen dem aktuellen, vom iPhone ausgelösten Trend - nicht in einem riesigen, rechteckigen Buckel untergebracht, sondern ähnlich einer Reihe von Tropfen einfach vertikal.
Riesiges 6,8-Zoll-Display mit 1080p-Auflösung
Vorn wird der Nutzer von einem gigantischen 6,8-Zoll-Display begrüßt, das im 20,5:9-Format gehalten ist und mit 2460 x 1080 Pixeln eine entsprechend langgezogene Auflösung mitbringt. Zentral am oberen Rand sitzt die Frontkamera, welche mit 16 Megapixeln eine recht ordentliche Auflösung liefert. Die Seiten des Plastik-OLED-Bildschirms sind leicht nach hinten gewölbt, jedoch bei weitem nicht so stark wie bei anderen aktuellen Top-Smartphones.
Eine Besonderheit ist, dass LG dem Velvet einen speziellen Digitizer verpasst hat, der die Verwendung eines beliebigen Wacom-Stylus mit bis zu 4096 Druckstufen ermöglicht. Auf diese Weise kann also nicht nur die Bedienung des Smartphones per Stift erfolgen, sondern auch das Anfertigen von Skizzen oder handschriftlichen Notizen ist mit dem Stift möglich - inklusive der Neigungsempfindlichkeit. Im Grunde greift LG mit dem Velvet also auch das Samsung Galaxy Note an.
Snapdragon 765 mit integriertem 5G-Modem
Anders als man vielleicht vermuten würde, setzt LG wie angekündigt nicht auf eine absolute High-End-Ausstattung, zumindest was die Hardware-Plattform angeht. Statt Qualcomms aktuellem Top-Chip kommt hier nämlich "nur" der Snapdragon 765 mit seinem direkt integrierten 5G-Modem zum Einsatz. Der Octacore-SoC erreicht bis zu 2,2 Gigahertz und dürfte somit vollkommen ausreichende Leistung für die allermeisten Nutzer bieten.
Der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte üppig dimensioniert, während der interne UFS-2.1-basierte Speicher 128 GB groß ist. Eine Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot ist ausdrücklich möglich. Hinzu kommt ein mit 4300mAh ordentlich großer Akku, der per Fast-Charging und Wireless-Charging gleichermaßen geladen werden kann.
48-Megapixel-Kamera mit Kino- & ASMR-Modus
Bei den Kameras setzt man beim LG Velvet im Grunde auf bekannte Kost. Die Hauptkamera nutzt einen 48-Megapixel-Sensor, wie er in vielen aktuellen Geräten steckt. Hinzu kommen auch noch eine Ultra-Weitwinkelkamera mit acht Megapixeln und ein Tiefensensor mit fünf Megapixeln. Unter anderem bieten die Hauptkameras eine Bildstabilisierung, sie sollen aber vor allem mit einer Reihe interessanter Multimedia-Features überzeugen.
So gibt es, typisch für LG, unter anderem einen speziellen Modus für die Aufnahme von Videos im Kinoformat, die Möglichkeit während der Aufzeichnung die Framerate dynamisch mit einem einfachen Slider anzupassen und einen speziellen Filter, durch den ASMR-Aufnahmen mit einer klaren Wiedergabe von kleinsten Geräuschen möglich sein sollen. Hinzu kommt eine Funktion, bei der Umgebungsgeräusche selbst unter schlechtesten Bedingungen per Software herausgefiltert werden sollen.
Als Betriebssystem läuft auf dem LG Velvet das aktuelle Android 10 in Verbindung mit einer vom Hersteller relativ stark angepassten Benutzeroberfläche. Mit nur 180 Gramm ist das LG Velvet für seine Größe und die Akkukapazität überraschend leicht, vor allem wenn man bedenkt, dass hier ein Rahmen aus Metall in Verbindung mit Glas als Gehäusematerial verwendet wird.
LG bietet das Velvet in Südkorea in den Farben Aurora White, Aurora Gray, Aurora Green und Illusion Sunset an. Das Gerät wurde bisher nur für Korea angekündigt, wo es in Kürze über alle großen Netzbetreiber verkauft werden soll. Für Korea nennt LG einen Preis von umgerechnet knapp 700 Euro. Dazu muss man aber sagen, dass zum Beispiel ein Galaxy S20 in Südkorea für umgerechnet knapp 950 Euro in den Handel kam. Hierzulande dürfte der Preis also letztlich niedriger ausfallen, wobei LG zuletzt immer wieder mit überraschend hohen Preisen um die Ecke kam.
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