Mit mobilen Monitoren ist es möglich, unterwegs produktiver zu arbeiten. Der chinesische Hersteller Memteq hat in diesem Jahr ein entsprechendes Produkt auf den Markt gebracht. Wir haben uns das portable Display jetzt einmal genauer angesehen und einem Praxistest unterzogen.
Der externe Bildschirm wurde in einem schlichten weißen Karton geliefert. Im Lieferumfang waren zusätzlich eine magnetische Schutzhülle, ein Netzteil, ein Kabel von USB-C auf USB-C, ein Kabel auf USB-A, eine Schutzfolie, Reinigungstücher sowie eine Anleitung enthalten.
Schutzhülle zum Aufstellen des Geräts
Bei der Schutzhülle handelt es sich um eine Art Cover, das gleichzeitig zum Aufstellen des externen Monitors dienen soll. Da die Ränder des M Memteq magnetisch sind, kann das Display problemlos an die Schutzhülle angedockt werden. Das Cover lässt sich an bestimmten Stellen knicken, sodass die Schutzhülle als Standfuss eingesetzt werden kann.
Der Bildschirm an sich weist eine Diagonale von 15,6 Zoll auf. Mit einem Gewicht von 770 Gramm ist das Gerät etwas leichter als viele Displays von konkurrierenden Unternehmen. Daher lässt sich der Monitor ohne großen Aufwand transporieren. Das verbaute Panel löst in Full-HD, was für die Displaygröße in der Praxis völlig ausreichend ist, auf.
Das mitgelieferte Netzteil liefert eine Stromstärke von 2A bei einer Spannung von 5V. Tatsächlich scheint der Monitor aber deutlich weniger Strom zu benötigen. Verbindet man das USB-C-Kabel mit dem USB-A-Ausgang eines Notebooks, kann der Bildschirm ohne Probleme verwendet werden. Auch das Smartphone schafft es, den M Memteq über ein USB-C-Kabel mit Strom zu versorgen.
USB-C (Thunderbolt 3) und Mini-HDMI-Eingang
Der externe Monitor verfügt über zwei verschiedene Eingänge. Neben einem USB-C-Port wurde auch eine Mini-HDMI-Buchse integriert. Um ein Bildsignal über USB-C zu übertragen, muss das angeschlossene Gerät allerdings Thunderbolt 3 unterstützen. Wir haben das Display über einen Adapter von Mini-DisplayPort auf HDMI und einem Adapterkabel mit dem Surface Pro 4 verbunden. Der Bildschirm wurde zusammen mit der Standard-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln erkannt. Auch der Desktop-Modus des Mate 10 Pro ließ sich nutzen.
Lautsprecher ohne Bass und Höhen
Zusätzlich zu den beiden Eingängen lässt sich an der linken Seite ein Klinkenbuchsen-Ausgang finden, um Kopfhörer an den Bildschirm anschließen zu können. Darüber hinaus verfügt der M Memteq über interne Lautsprecher, die jeweils über eine Leistung von einem Watt verfügen. Die eignen sich nur für den Notfall, da kaum Bass und Höhen vorhanden sind.
An der rechten Seite ist der USB-C-Port für die Stromversorgung, ein Knopf zum Umschalten zwischen den beiden Eingängen sowie ein Regler zum Anpassen der Lautstärke vorhanden. Sofern nur ein einziges Gerät mit dem Display verbunden ist, wird der entsprechende Eingang aber in der Regel automatisch erkannt.
Gute Bildqualität, aber kaum Anpassungsoptionen
Die Farbdarstellung des M Memteq lässt sich im Mittelfeld einordnen. Für ein IPS-Panel weist der Bildschirm außerdem eine gute Blickwinkelstabilität auf. Negativ anzumerken ist jedoch, dass es kein Menü gibt, um die Farben oder die Helligkeit des Displays anzupassen.
Unerwünschte Screen-Bleeding-Effekte sind nicht erkennbar. Das aus Aluminium bestehende Gehäuse erweist sich als stabil. Dennoch ist die Nutzung nur im vertikalen Zustand möglich. In horizontaler Position werden nämlich entweder die Eingangs-Ports oder der Anschluss zur Stromversorgung blockiert.
Kein Touchscreen, kein echtes HDR
Obwohl der Monitor etwas dunkler ist, als das Surface Pro 4 auf der maximalen Stufe, reicht die Helligkeit in den meisten Umgebungen völlig aus. Beim M Memteq handelt es sich tatsächlich nur um ein reines Display, einen eingebauten Touchscreen gibt es nicht. Dafür kann aber auch auf die zusätzlichen Anschlüsse, die für einen externen Touchscreen erforderlich wären, verzichtet werden.
Einen richtigen HDR-Modus scheint der Bildschirm nicht zu bieten. Das wird aber auch nicht explizit beworben. In den Windows-Einstellungen kann zwar eine HDR-Option angewählt werden, allerdings kommt auf dem M Memteq dann lediglich ein sehr blasses Bild zum Vorschein. Die Helligkeit scheint für HDR dann doch etwas zu niedrig zu sein.
Fazit zum Praxistest: Der M Memteq eignet sich zum mobilen Arbeiten und Ansehen von Filmen hervorragend. Durch die beiden Eingangs-Ports ist es möglich, die meisten Geräte wie Laptops oder die Switch unterwegs anzuschließen. Für die eingebauten Lautsprecher sowie die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten sind jedoch Abstriche zu machen.
Der Monitor wird über Amazon vertrieben
Das Gerät wurde Mitte des Jahres angekündigt. Trotzdem lässt sich das Produkt in keinem chinesischen Online-Shop finden. Anscheinend wurde der M Memteq hauptsächlich für den europäischen Markt entwickelt. Hierzulande kann der tragbare Monitor nämlich schon seit Juli erworben werden.
Momentan scheint der mobile Monitor exklusiv beim Online-Versandhändler Amazon erhältlich zu sein. Derzeit wird ein Preis von etwa 260 Euro aufgerufen. Zudem ist es möglich, mit Rabattaktionen Geld zu sparen. Aktuell bietet Amazon einigen Kunden an, einen Gutschein in Höhe von 50 Euro mit dem Gerät zu verrechnen. Da der Bildschirm direkt von Amazon versendet wird, fallen sowohl für Prime- als auch normale Kunden keine Versandkosten an.
Verkäufer bietet Geld-zurück-Garantie
Die Bestellung bei Amazon bringt natürlich auch den Vorteil, dass das Gerät bei Problemen nicht auf eigene Kosten nach China zurückgesendet werden muss, mit sich. Hierzulande wird ein Garantiezeitraum von zwei Jahren gewährt. Aus der Produktbeschreibung geht hervor, dass bei Problemen innerhalb von 90 Tagen zudem der volle Kaufpreis erstattet wird. Unabhängig von den gesetzlichen Widerrufsfristen kann der Monitor bei Amazon wie gewohnt innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf zurückgesendet werden.
Der externe Bildschirm wurde in einem schlichten weißen Karton geliefert. Im Lieferumfang waren zusätzlich eine magnetische Schutzhülle, ein Netzteil, ein Kabel von USB-C auf USB-C, ein Kabel auf USB-A, eine Schutzfolie, Reinigungstücher sowie eine Anleitung enthalten.
Schutzhülle zum Aufstellen des Geräts
Bei der Schutzhülle handelt es sich um eine Art Cover, das gleichzeitig zum Aufstellen des externen Monitors dienen soll. Da die Ränder des M Memteq magnetisch sind, kann das Display problemlos an die Schutzhülle angedockt werden. Das Cover lässt sich an bestimmten Stellen knicken, sodass die Schutzhülle als Standfuss eingesetzt werden kann.
Der Bildschirm an sich weist eine Diagonale von 15,6 Zoll auf. Mit einem Gewicht von 770 Gramm ist das Gerät etwas leichter als viele Displays von konkurrierenden Unternehmen. Daher lässt sich der Monitor ohne großen Aufwand transporieren. Das verbaute Panel löst in Full-HD, was für die Displaygröße in der Praxis völlig ausreichend ist, auf.
Das mitgelieferte Netzteil liefert eine Stromstärke von 2A bei einer Spannung von 5V. Tatsächlich scheint der Monitor aber deutlich weniger Strom zu benötigen. Verbindet man das USB-C-Kabel mit dem USB-A-Ausgang eines Notebooks, kann der Bildschirm ohne Probleme verwendet werden. Auch das Smartphone schafft es, den M Memteq über ein USB-C-Kabel mit Strom zu versorgen.
USB-C (Thunderbolt 3) und Mini-HDMI-Eingang
Der externe Monitor verfügt über zwei verschiedene Eingänge. Neben einem USB-C-Port wurde auch eine Mini-HDMI-Buchse integriert. Um ein Bildsignal über USB-C zu übertragen, muss das angeschlossene Gerät allerdings Thunderbolt 3 unterstützen. Wir haben das Display über einen Adapter von Mini-DisplayPort auf HDMI und einem Adapterkabel mit dem Surface Pro 4 verbunden. Der Bildschirm wurde zusammen mit der Standard-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln erkannt. Auch der Desktop-Modus des Mate 10 Pro ließ sich nutzen.
Lautsprecher ohne Bass und Höhen
Zusätzlich zu den beiden Eingängen lässt sich an der linken Seite ein Klinkenbuchsen-Ausgang finden, um Kopfhörer an den Bildschirm anschließen zu können. Darüber hinaus verfügt der M Memteq über interne Lautsprecher, die jeweils über eine Leistung von einem Watt verfügen. Die eignen sich nur für den Notfall, da kaum Bass und Höhen vorhanden sind.
An der rechten Seite ist der USB-C-Port für die Stromversorgung, ein Knopf zum Umschalten zwischen den beiden Eingängen sowie ein Regler zum Anpassen der Lautstärke vorhanden. Sofern nur ein einziges Gerät mit dem Display verbunden ist, wird der entsprechende Eingang aber in der Regel automatisch erkannt.
Gute Bildqualität, aber kaum Anpassungsoptionen
Die Farbdarstellung des M Memteq lässt sich im Mittelfeld einordnen. Für ein IPS-Panel weist der Bildschirm außerdem eine gute Blickwinkelstabilität auf. Negativ anzumerken ist jedoch, dass es kein Menü gibt, um die Farben oder die Helligkeit des Displays anzupassen.
Unerwünschte Screen-Bleeding-Effekte sind nicht erkennbar. Das aus Aluminium bestehende Gehäuse erweist sich als stabil. Dennoch ist die Nutzung nur im vertikalen Zustand möglich. In horizontaler Position werden nämlich entweder die Eingangs-Ports oder der Anschluss zur Stromversorgung blockiert.
Kein Touchscreen, kein echtes HDR
Obwohl der Monitor etwas dunkler ist, als das Surface Pro 4 auf der maximalen Stufe, reicht die Helligkeit in den meisten Umgebungen völlig aus. Beim M Memteq handelt es sich tatsächlich nur um ein reines Display, einen eingebauten Touchscreen gibt es nicht. Dafür kann aber auch auf die zusätzlichen Anschlüsse, die für einen externen Touchscreen erforderlich wären, verzichtet werden.
Einen richtigen HDR-Modus scheint der Bildschirm nicht zu bieten. Das wird aber auch nicht explizit beworben. In den Windows-Einstellungen kann zwar eine HDR-Option angewählt werden, allerdings kommt auf dem M Memteq dann lediglich ein sehr blasses Bild zum Vorschein. Die Helligkeit scheint für HDR dann doch etwas zu niedrig zu sein.
Fazit zum Praxistest: Der M Memteq eignet sich zum mobilen Arbeiten und Ansehen von Filmen hervorragend. Durch die beiden Eingangs-Ports ist es möglich, die meisten Geräte wie Laptops oder die Switch unterwegs anzuschließen. Für die eingebauten Lautsprecher sowie die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten sind jedoch Abstriche zu machen.
Der Monitor wird über Amazon vertrieben
Das Gerät wurde Mitte des Jahres angekündigt. Trotzdem lässt sich das Produkt in keinem chinesischen Online-Shop finden. Anscheinend wurde der M Memteq hauptsächlich für den europäischen Markt entwickelt. Hierzulande kann der tragbare Monitor nämlich schon seit Juli erworben werden.
Momentan scheint der mobile Monitor exklusiv beim Online-Versandhändler Amazon erhältlich zu sein. Derzeit wird ein Preis von etwa 260 Euro aufgerufen. Zudem ist es möglich, mit Rabattaktionen Geld zu sparen. Aktuell bietet Amazon einigen Kunden an, einen Gutschein in Höhe von 50 Euro mit dem Gerät zu verrechnen. Da der Bildschirm direkt von Amazon versendet wird, fallen sowohl für Prime- als auch normale Kunden keine Versandkosten an.
Verkäufer bietet Geld-zurück-Garantie
Die Bestellung bei Amazon bringt natürlich auch den Vorteil, dass das Gerät bei Problemen nicht auf eigene Kosten nach China zurückgesendet werden muss, mit sich. Hierzulande wird ein Garantiezeitraum von zwei Jahren gewährt. Aus der Produktbeschreibung geht hervor, dass bei Problemen innerhalb von 90 Tagen zudem der volle Kaufpreis erstattet wird. Unabhängig von den gesetzlichen Widerrufsfristen kann der Monitor bei Amazon wie gewohnt innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf zurückgesendet werden.
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