Xiaomi und Honor bieten beide ein einfaches und erschwingliches Smartband mit allen wichtigen Funktionen zur Überwachung von körperlicher Aktivität, Herzfrequenz und Schlaf; und hier wie dort gibt es Notifications vom Smartphone ans Handgelenk. Aber welches der beiden Wearables ist besser: Xiaomi Mi Band 4 oder Honor Band 5?
Design: zwei verschiedene Ansätze
Sowohl das Honor Band 5 als auch das Xiaomi Mi Band 4 setzen auf Einfachheit, unterscheiden sich aber in puncto Design durch einige kleine Details. Das Mi Band 4 zeichnet geschwungenere Linien mit einem ovalen Display und einem etwas dezenteren Körper.
Das Gummiband ist schmaler und wird mit einem Clip verschlossen. Wie in der vorherigen Generation könnt Ihr den Tracker-Körper leicht entfernen und etwa die Armbänder der vorherigen Generation für das neue Modell verwenden. Das Mi Band 4 ist in Schwarz erhältlich – im (Third-Party-)Zubehör online gibt es unzählige günstige Armbänder von Kunststoff über Leder bis Metall.
Das Honor Band 5 dagegen setzt beim Design auf gerade Linien und bietet einen rechteckigen Bildschirm. Das Armband ist etwas breiter und erinnert an herkömmliche Uhren. Dem sportlichen Look des Mi Band 4 steht hier ein etwas hochwertigeres Design gegenüber.
In diesem Fall ist der Körper des Trackers nicht abnehmbar. Die Gurte lassen sich durch Drücken der beiden Knöpfe auf der Rückseite trotzdem leicht austauschen. Honor hat das Band 5 in drei verschiedenen Farben veröffentlicht: Meteorite Black, Classic Navy Blue und Dahlia Pink.
Am Handgelenk fühlen sich beide Tracker leicht an und passen für diverse Handgelenk-Anatomien. Ich persönlich finde das Honor Band 5 sicherer am Handgelenk, gerade bei körperlicher Aktivität. Beide Smart Bänder sind übrigens wasserdicht, so dass Ihr sie auch im Pool verwenden könnt.
Display: AMOLED hier wie dort
Sowohl Xiaomi als auch Honor verbauen einen 0,95 Zoll großen AMOLED-Farbbildschirm mit 120x240 Pixeln Auflösung in ihren Smartbands. Beide Displays sind auch im Sonnenlicht gut ablesbar und bieten eine einstellbare Helligkeit. Im Freien schneidet das Honor Band 5 in Bezug auf die Lesbarkeit etwas besser ab.
Beide Bildschirme sind mit 2,5D-gebogenem Glas verkleidet. Das ist nützlich, um den Bildschirm vor Kratzern zu schützen. Die Interaktion mit dem Touchscreen ist auf beiden Smartbands flüssig (die Navigation geschieht jeweils durch vertikales Wischen und Antippen der Menüpunkte, unter dem Display sitzt ein Zurück-Button), aber ich fand das Band 5 im Test etwas reaktionsschneller. Während beim Band 5 der kapazitive Button sehr deutlich zu erkennen ist, gefällt mir jedoch das etwas dezentere Design des Mi Band 4 besser.
An Anpassungsmöglichkeiten mangelt es nicht auf beiden Seiten: Wahlweise auf dem Wearable selbst oder in der dazugehörigen App stehen diverse digitale Zifferblätter zur Auswahl.
Funktionalität und Apps
Auch in Bezug auf die Funktionalität gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Wearables. Xiaomis Mi Band 4 bietet Zugriff auf Herzfrequenz, Training, Wetter, Benachrichtigungen und andere Einstellungen wie Alarm, Musikwiedergabe, Stoppuhr, Timer, Stummschaltung, Schlafüberwachung sowie die Möglichkeit, das zugehörige Smartphone zu finden.
Das Honor Band 5 hat praktisch die gleichen Funktionen, bietet zusätzlich aber auch die Überwachung der Blutsauerstoffsättigung (SpO2) und einen Kamera-Fernauslöser. Hier lässt sich die Kamera beim Smartphone durch ein Antippen des Trackers auslösen.
Während die Überwachung der Sauerstoffsättigung interessant ist, ersetzt sie keinen Gang zum Arzt. Wer hier ernste Bedenken hat, sollte sich lieber auf professionelle Werkzeuge stützen (sprich: auf Ärzte oder, im Falle der Überwachung von Sportarten, teurere Geräte wie beispielsweise die von Garmin).
Auf beiden Fitness-Trackern schließlich könnt Ihr Benachrichtigungen von denen von Euch ausgewählten Anwendungen sehen. Das Antworten etwa auf WhatsApp-Nachrichten klappt jedoch hier wie dort nicht – dafür führt kein Weg am Smartphone vorbei. Apropos: Beide Smartbands verzichten auf GPS.
Die Pulsmessung, das Schlaftracking oder das Zählen von Schritten funktioniert bei beiden Geräten gut: Die Ergebnisse sind in beiden Fällen zufriedenstellend genau und können eine ungefähre Vorstellung von der tagsüber zurückgelegten Wegstrecke, der Schlafqualität und dem Kalorienverbrauch vermitteln.
In einem Punkt hat das Honor Band 5 jedoch klar die Nase vorne: der dazugehörigen Huawei Health App, die wirklich interessante Trainingspläne bietet. Auch die Darstellung der Schlafdaten ist etwas genauer und geht über die Unterscheidung von leichtem und tiefem Schlafes hinaus.
Batterie und Autonomie
Das Xiaomi Mi Band 4 verfügt über einen 135 mAh starken Akku. Das Honor Band 5 integriert dagegen einen 100-mAh-Stromspeicher. Auf dem Papier ist Xiaomi besser – und auch im täglichen Gebrauch. Das Band 5 erreicht bei intensivem Gebrauch eine Woche Autonomie von der Steckdose. Mit dem Xiaomi-Konkurrenten haben wir leicht zehn Tage erreicht, und es ist sicherlich noch Luft nach oben. Ein Deaktivieren der kontinuierlichen Herzfrequenzmessung sollte die Laufzeit des Band 5 etwas verbessern. Unterm Strich macht hier aber das Mi Band 4 eine bessere Figur.
Um die beiden Wearables aufzuladen, müsst Ihr hier wie dort einen kleinen Ladeadapter mitnehmen und diesen dann über ein Kabel an ein Netzteil anschließen. Im Falle vom Band 5 ist das Ladesystem etwas komfortabler, da man den Tracker nicht aus dem Armband herauslösen muss, sondern das Wearable einfach an den Adapter anklipst.
Was jetzt: Mi Band 4 oder Honor Band 5?
Bisher ist es Xiaomi mit seiner Mi-Band-Serie immer gelungen, den Pokal für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu schnappen. Doch dieses Jahr ist die Konkurrenz wirklich hart. Honor hat mit dem Band 5 in jeder Hinsicht einen tollen Job gemacht – und liegt preislich auch noch etwas besser: Das Band 5 kostet 29,90 Euro gegenüber den von Xiaomi aufgerufenen 34,90 Euro.
Im (Online-)Handel und zum Black Friday oder im Weihnachtsgeschäft dürfte sich hier demnächst noch das eine oder andere Schnäppchen ergeben.
Das Design ist wie immer eine Frage des Geschmacks, und Ihr habt gesehen, dass es auch in diesem Fall nur wenige Unterschiede gibt. Das Benutzererlebnis ist hier wie dort ausgezeichnet. Wie kann man also wählen? Unterm Strich hat das Honor Band 5 für mich nicht durch die Hardware, sondern aufgrund der Software die Nase vorn: die Huawei-Health-App ist mit den verschiedenen Trainingsplänen und der besseren Schlafüberwachung sowie Datenaufbereitung einfach besser. Demgegenüber steht eine etwas bessere Akkulaufzeit beim Mi Band 4.
Design: zwei verschiedene Ansätze
Sowohl das Honor Band 5 als auch das Xiaomi Mi Band 4 setzen auf Einfachheit, unterscheiden sich aber in puncto Design durch einige kleine Details. Das Mi Band 4 zeichnet geschwungenere Linien mit einem ovalen Display und einem etwas dezenteren Körper.
Das Gummiband ist schmaler und wird mit einem Clip verschlossen. Wie in der vorherigen Generation könnt Ihr den Tracker-Körper leicht entfernen und etwa die Armbänder der vorherigen Generation für das neue Modell verwenden. Das Mi Band 4 ist in Schwarz erhältlich – im (Third-Party-)Zubehör online gibt es unzählige günstige Armbänder von Kunststoff über Leder bis Metall.
Das Honor Band 5 dagegen setzt beim Design auf gerade Linien und bietet einen rechteckigen Bildschirm. Das Armband ist etwas breiter und erinnert an herkömmliche Uhren. Dem sportlichen Look des Mi Band 4 steht hier ein etwas hochwertigeres Design gegenüber.
In diesem Fall ist der Körper des Trackers nicht abnehmbar. Die Gurte lassen sich durch Drücken der beiden Knöpfe auf der Rückseite trotzdem leicht austauschen. Honor hat das Band 5 in drei verschiedenen Farben veröffentlicht: Meteorite Black, Classic Navy Blue und Dahlia Pink.
Am Handgelenk fühlen sich beide Tracker leicht an und passen für diverse Handgelenk-Anatomien. Ich persönlich finde das Honor Band 5 sicherer am Handgelenk, gerade bei körperlicher Aktivität. Beide Smart Bänder sind übrigens wasserdicht, so dass Ihr sie auch im Pool verwenden könnt.
Display: AMOLED hier wie dort
Sowohl Xiaomi als auch Honor verbauen einen 0,95 Zoll großen AMOLED-Farbbildschirm mit 120x240 Pixeln Auflösung in ihren Smartbands. Beide Displays sind auch im Sonnenlicht gut ablesbar und bieten eine einstellbare Helligkeit. Im Freien schneidet das Honor Band 5 in Bezug auf die Lesbarkeit etwas besser ab.
Beide Bildschirme sind mit 2,5D-gebogenem Glas verkleidet. Das ist nützlich, um den Bildschirm vor Kratzern zu schützen. Die Interaktion mit dem Touchscreen ist auf beiden Smartbands flüssig (die Navigation geschieht jeweils durch vertikales Wischen und Antippen der Menüpunkte, unter dem Display sitzt ein Zurück-Button), aber ich fand das Band 5 im Test etwas reaktionsschneller. Während beim Band 5 der kapazitive Button sehr deutlich zu erkennen ist, gefällt mir jedoch das etwas dezentere Design des Mi Band 4 besser.
An Anpassungsmöglichkeiten mangelt es nicht auf beiden Seiten: Wahlweise auf dem Wearable selbst oder in der dazugehörigen App stehen diverse digitale Zifferblätter zur Auswahl.
Funktionalität und Apps
Auch in Bezug auf die Funktionalität gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Wearables. Xiaomis Mi Band 4 bietet Zugriff auf Herzfrequenz, Training, Wetter, Benachrichtigungen und andere Einstellungen wie Alarm, Musikwiedergabe, Stoppuhr, Timer, Stummschaltung, Schlafüberwachung sowie die Möglichkeit, das zugehörige Smartphone zu finden.
Das Honor Band 5 hat praktisch die gleichen Funktionen, bietet zusätzlich aber auch die Überwachung der Blutsauerstoffsättigung (SpO2) und einen Kamera-Fernauslöser. Hier lässt sich die Kamera beim Smartphone durch ein Antippen des Trackers auslösen.
Während die Überwachung der Sauerstoffsättigung interessant ist, ersetzt sie keinen Gang zum Arzt. Wer hier ernste Bedenken hat, sollte sich lieber auf professionelle Werkzeuge stützen (sprich: auf Ärzte oder, im Falle der Überwachung von Sportarten, teurere Geräte wie beispielsweise die von Garmin).
Auf beiden Fitness-Trackern schließlich könnt Ihr Benachrichtigungen von denen von Euch ausgewählten Anwendungen sehen. Das Antworten etwa auf WhatsApp-Nachrichten klappt jedoch hier wie dort nicht – dafür führt kein Weg am Smartphone vorbei. Apropos: Beide Smartbands verzichten auf GPS.
Die Pulsmessung, das Schlaftracking oder das Zählen von Schritten funktioniert bei beiden Geräten gut: Die Ergebnisse sind in beiden Fällen zufriedenstellend genau und können eine ungefähre Vorstellung von der tagsüber zurückgelegten Wegstrecke, der Schlafqualität und dem Kalorienverbrauch vermitteln.
In einem Punkt hat das Honor Band 5 jedoch klar die Nase vorne: der dazugehörigen Huawei Health App, die wirklich interessante Trainingspläne bietet. Auch die Darstellung der Schlafdaten ist etwas genauer und geht über die Unterscheidung von leichtem und tiefem Schlafes hinaus.
Batterie und Autonomie
Das Xiaomi Mi Band 4 verfügt über einen 135 mAh starken Akku. Das Honor Band 5 integriert dagegen einen 100-mAh-Stromspeicher. Auf dem Papier ist Xiaomi besser – und auch im täglichen Gebrauch. Das Band 5 erreicht bei intensivem Gebrauch eine Woche Autonomie von der Steckdose. Mit dem Xiaomi-Konkurrenten haben wir leicht zehn Tage erreicht, und es ist sicherlich noch Luft nach oben. Ein Deaktivieren der kontinuierlichen Herzfrequenzmessung sollte die Laufzeit des Band 5 etwas verbessern. Unterm Strich macht hier aber das Mi Band 4 eine bessere Figur.
Um die beiden Wearables aufzuladen, müsst Ihr hier wie dort einen kleinen Ladeadapter mitnehmen und diesen dann über ein Kabel an ein Netzteil anschließen. Im Falle vom Band 5 ist das Ladesystem etwas komfortabler, da man den Tracker nicht aus dem Armband herauslösen muss, sondern das Wearable einfach an den Adapter anklipst.
Was jetzt: Mi Band 4 oder Honor Band 5?
Bisher ist es Xiaomi mit seiner Mi-Band-Serie immer gelungen, den Pokal für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu schnappen. Doch dieses Jahr ist die Konkurrenz wirklich hart. Honor hat mit dem Band 5 in jeder Hinsicht einen tollen Job gemacht – und liegt preislich auch noch etwas besser: Das Band 5 kostet 29,90 Euro gegenüber den von Xiaomi aufgerufenen 34,90 Euro.
Im (Online-)Handel und zum Black Friday oder im Weihnachtsgeschäft dürfte sich hier demnächst noch das eine oder andere Schnäppchen ergeben.
Das Design ist wie immer eine Frage des Geschmacks, und Ihr habt gesehen, dass es auch in diesem Fall nur wenige Unterschiede gibt. Das Benutzererlebnis ist hier wie dort ausgezeichnet. Wie kann man also wählen? Unterm Strich hat das Honor Band 5 für mich nicht durch die Hardware, sondern aufgrund der Software die Nase vorn: die Huawei-Health-App ist mit den verschiedenen Trainingsplänen und der besseren Schlafüberwachung sowie Datenaufbereitung einfach besser. Demgegenüber steht eine etwas bessere Akkulaufzeit beim Mi Band 4.
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