Pages

2019年10月27日星期日

Windows 7/8/10: Bildschirm ausschalten vor dem Herunterfahren

Ist es eine gute Idee, den Bildschirm auszuschalten, bevor Windows vollständig heruntergefahren ist? Eher nicht. Zwei Gründe sprechen dafür, ebenso viele dagegen.
Bevor Windows fertig herunterfahren ist, den Bildschirm ausschalten – kurz nachdem Sie den Shutdown-Vorgang in der Windows-Bedienoberfläche eingeleitet haben? Das sollten Sie lassen. Nutzer haken damit zwar ein Teil der abendlichen „PC und daran angeschlossene Geräte zu Bett bringen“-Routine ab. Empfehlenswert ist das Vorgehen jedoch nicht. Nehmen Sie sich besser etwas Zeit: Bleiben Sie am Gerät, um das Herunterfahren zu beaufsichtigen und erst danach den Monitor per Knopf auszuschalten. Im folgenden Absatz finden sich Argumente für das Ausschalten des Bildschirms; die Abschnitte danach widmen sich dem Kontra.
Pro: Bildschirm schnell ausschalten
Schalten Sie den Bildschirm vorzeitig aus, sparen Sie zu einem früheren Zeitpunkt Strom. Und im Raum stört eine Lichtquelle weniger, die vor allem am Abend Ihre Augen blendet. Die folgenden Kontra-Argumente sind meist wichtiger. Kontra: Bluescreen beim Herunterfahren
Es ist nicht die Regel, aber schon vorgekommen, dass Windows beim Herunterfahren ins Straucheln kommt und einen Bluescreen zeigt. Derartige Fehlermeldungen hängen nicht mit der Ausschaltreihenfolge von PC und Monitor zusammen. Ereignet sich so ein Absturz beim Herunterfahren, bekommen Sie ihn bei vorzeitig ausgeschaltetem Monitor nicht (sofort) mit. Selbst wenn Sie die Bluescreen-Fehlermeldung – aufgrund des techniklastigen Charakters – nicht verstehen: Es ist gut, über ein instabiles Windows informiert zu sein. Beispielsweise weil Sie dann mit einem umfassenden Treiber-Update liebäugeln, um Komplikationen zu beseitigen; IObits Driver Booster Free aktualisiert installierte Treiber mit hohem Automatisierungsgrad. Treiber sind die mit Abstand häufigste Ursache von Bluescreens – und Updates meist Heilsbringer. Kontra: Windows fährt nicht herunter
Sie initiieren das Herunterfahren, schalten vor dessen Abschluss den Bildschirm aus, verlassen den Raum, kehren zurück ... und Überraschung: Der PC ist noch immer im Betrieb!? Erkennbar ist das an seinem Leuchten. Wäre die Lichtkulisse ausgeknipst, hätten Sie Windows heruntergefahren. Der Grund fürs Weiterlaufen ist, dass eine Sicherungsfunktion des Betriebssystem das Herunterfahren verhindert. Zum Tragen kommt der Schutz bei ungespeicherten Dateien/Dokumenten im Arbeitsspeicher (RAM). Bei denen unterbricht Windows sein Beenden und stellt Sie vor die Wahl, den Vorgang abzubrechen (sodass Sie speichern können) oder das Herunterfahren fortzusetzen.
Ist der PC durch die unbemerkte Herunterfahren-Sperre weiterhin im Betrieb, verkehrt sich die Stromsparmaßnahme „Bildschirm ausschalten“ ins Gegenteil: Das Display ist früher aus, der PC länger an. Entdecken Sie, dass der PC weiterläuft, identifizieren Sie nach Einschalten des Monitors die Windows-Sicherheitsfunktion als Übeltäter: Wollen Sie dann nichts speichern, erzwingen Sie per Klick das Herunterfahren. Eine Registry-Einstellung legt fest, ob die Windows-Sicherungsfunktion arbeitet. Auf Wunsch erzwingen Sie das Herunterfahren ohne Rückfragen – durch das Verzichten auf die Sicherheitsfunktion. Dann müssen Sie aber im Fall ungespeicherter Inhalte unter Umständen Datenverlust hinnehmen. Mutige Anwender öffnen den Registry-Editor mit Windows-R und regedit, navigieren zum folgenden Pfad:
HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop
Hier ist mit „Bearbeiten > Neu > Zeichenfolge“ der Eintrag AutoEndTasks zu erstellen, worauf doppelt zu klicken ist. Im sich öffnenden Fenster ist als Wert 1 einzutragen.

没有评论:

发表评论