Die SSD-Neuvorstellungen sind in diesem Jahr von PCIe-Modellen mit NVMe bestimmt. Doch bei Kingston gibt es auch einen Neuzugang mit klassischem SATA-Anschluss. Die KC600-Serie setzt auf einen SMI-Controller, 3D-TLC-NAND, eine Datenverschlüsselung und fünf Jahre Garantie. Die Modelle reichen von 256 GB bis 2 TB Speicherplatz.
Ähnliche Technik wie bei Intel 545s
Im 2,5-Zoll-Gehäuse der KC600 bringt Kingston den Vier-Kanal-Controller SM2259 von Silicon Motion sowie nicht näher spezifizierten 3D-TLC-NAND-Speicher unter. Da nicht von der Variante SM2259XT die Rede ist, sollte auch ein DRAM-Cache vorhanden sein. Mit diesen Komponenten entspricht die technische Basis der Intel SSD 545s, womit auch das Leistungsniveau ähnlich ausfallen könnte. Mit den gängigen 7 mm Bauhöhe ist der Einsatz in den meisten Notebooks möglich.
Alle Modelle sollen lesend 550 MB/s und damit in etwa das Maximum der SATA-Schnittstelle erreichen. Die Schreibrate soll 500 MB/s beim 256-GB-Modell und etwas höhere 520 MB/s bei den Varianten mit 512 GB, 1.024 GB und 2.048 GB erreichen. Die Leistung beim wahlfreien Transfer von 4K-Daten wird mit bis zu 90.000 IOPS lesend und 80.000 IOPS schreibend angegeben – auch diese Werte entsprechen dem gängigen Niveau aktueller SATA-SSDs.
Verschlüsselung und 5 Jahre Garantie
Während sich die KC600 bei der Leistung am Schnittstellenlimit von der Masse der SATA-SSDs nicht absetzen kann, stellt der Hersteller andere Ausstattungsmerkmale in den Vordergrund. Geworben wird mit einer Datenverschlüsselung nach dem AES-256-Bit-Standard sowie einer Kompatibilität zu TCG Opal 2.0 und Microsoft eDrive. Mit fünf Jahren fällt der Garantiezeitraum zwei Jahre länger als bei vielen Mainstream-SSDs aus.
Preise und Spezifikationen
Kingston bietet die KC600 einzeln oder als Upgrade-Kit mit Montagezubehör und Klon-Software an. Die unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers liegen zwar noch nicht vor, doch liefert der Online-Handel erste Hinweise auf das Preisniveau: Rund 37 Euro respektive 64 Euro sollen die Modelle mit 256 GB und 512 GB kosten. Ein Aufpreis gegenüber günstigen Modellen ohne Verschlüsselung und mit nur drei Jahren Garantie ist zu erwarten. Ob die Kingston KC600 aber in den direkten Preiskampf mit Crucial MX500 und Samsung 860 Evo als sehr ähnlich ausgestattete Dauerbrenner treten wird, bleibt abzuwarten.
Ein erster Test der Kingston KC600 bestätigt den Einsatz von Microns 96-Layer-TLC-NAND sowie DDR3-Cache. In den Benchmarks liegt die KC600 insgesamt nur knapp hinter Crucial MX500 und Samsung 860 Evo. Am Ende ist der Preis der größte Kritikpunkt der Tester von Hardware.info, denn mit rund 130 Euro sei das 1-TB-Modell vergleichsweise teuer. Allerdings sollte nicht vorschnell geurteilt werden, denn erfahrungsgemäß werden die UVP der Hersteller erst bei breiter Verfügbarkeit deutlich unterboten.
Ähnliche Technik wie bei Intel 545s
Im 2,5-Zoll-Gehäuse der KC600 bringt Kingston den Vier-Kanal-Controller SM2259 von Silicon Motion sowie nicht näher spezifizierten 3D-TLC-NAND-Speicher unter. Da nicht von der Variante SM2259XT die Rede ist, sollte auch ein DRAM-Cache vorhanden sein. Mit diesen Komponenten entspricht die technische Basis der Intel SSD 545s, womit auch das Leistungsniveau ähnlich ausfallen könnte. Mit den gängigen 7 mm Bauhöhe ist der Einsatz in den meisten Notebooks möglich.
Alle Modelle sollen lesend 550 MB/s und damit in etwa das Maximum der SATA-Schnittstelle erreichen. Die Schreibrate soll 500 MB/s beim 256-GB-Modell und etwas höhere 520 MB/s bei den Varianten mit 512 GB, 1.024 GB und 2.048 GB erreichen. Die Leistung beim wahlfreien Transfer von 4K-Daten wird mit bis zu 90.000 IOPS lesend und 80.000 IOPS schreibend angegeben – auch diese Werte entsprechen dem gängigen Niveau aktueller SATA-SSDs.
Verschlüsselung und 5 Jahre Garantie
Während sich die KC600 bei der Leistung am Schnittstellenlimit von der Masse der SATA-SSDs nicht absetzen kann, stellt der Hersteller andere Ausstattungsmerkmale in den Vordergrund. Geworben wird mit einer Datenverschlüsselung nach dem AES-256-Bit-Standard sowie einer Kompatibilität zu TCG Opal 2.0 und Microsoft eDrive. Mit fünf Jahren fällt der Garantiezeitraum zwei Jahre länger als bei vielen Mainstream-SSDs aus.
Preise und Spezifikationen
Kingston bietet die KC600 einzeln oder als Upgrade-Kit mit Montagezubehör und Klon-Software an. Die unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers liegen zwar noch nicht vor, doch liefert der Online-Handel erste Hinweise auf das Preisniveau: Rund 37 Euro respektive 64 Euro sollen die Modelle mit 256 GB und 512 GB kosten. Ein Aufpreis gegenüber günstigen Modellen ohne Verschlüsselung und mit nur drei Jahren Garantie ist zu erwarten. Ob die Kingston KC600 aber in den direkten Preiskampf mit Crucial MX500 und Samsung 860 Evo als sehr ähnlich ausgestattete Dauerbrenner treten wird, bleibt abzuwarten.
Ein erster Test der Kingston KC600 bestätigt den Einsatz von Microns 96-Layer-TLC-NAND sowie DDR3-Cache. In den Benchmarks liegt die KC600 insgesamt nur knapp hinter Crucial MX500 und Samsung 860 Evo. Am Ende ist der Preis der größte Kritikpunkt der Tester von Hardware.info, denn mit rund 130 Euro sei das 1-TB-Modell vergleichsweise teuer. Allerdings sollte nicht vorschnell geurteilt werden, denn erfahrungsgemäß werden die UVP der Hersteller erst bei breiter Verfügbarkeit deutlich unterboten.
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